HOCHLANDROCK 2026 - Welferode


Festival vom 14.08/15.08.2026
mit: MOTORJESUS, ABRÄUMBAND, SYSTEM OF TOXICITY, WARDRESS, REAL BIG PEANUTS, DAVID VS GOLIATH und PANGEA

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Hochland Rock Welferode


Seit 2001 findet das Hochland Rock auf den Welferoder Festwiesen statt. Das kleine überschaubare Festival bot für die 23. Auflage wieder ein bunt gemischtes Bandbilling, bei dem für jeden etwas dabei war. Rock, Stoner-, Ska, Metal und Punk ergaben eine stimmige Mischung, die für jeden Gast etwas bereit hielt. Das HochlandRockFestival ist für das verfassende Individuum ein Stück Heimaterde, es zählt zu meinen Lieblingsfestivals. Vertraute Gesichter sehen und neue Bekannt Seilschaften schließen ist ebenfalls immer drin. Ein Festival ist nicht nur Musik, Spaß und Feiern, sondern auch ein Ort der Begegnung. Die Maßnahme Grillen und offenes Feuer zu verbieten war anbetrachts trockener Wiesen in Bezug auf heißes Extremwetter genau richtig. Ein Campingplatz mit zahlreich Zelten und leuchtende Wiesen, die üblich verdächtigen Stände - Bratwurstbude, Cocktail-Bar, Bierpilz, Merchzelt und Crepesverköstigung - sind wieder am Start, leuchtende Hörnergabel und HochlandRock-Schriftzug gehören zum Festival wie DRK und Campingplatz. Fläche für's Campen steht genug zur Verfügung. Der Getränkepreis wurde etwas angezogen, ausgleichend hierzu gibt es Freien Eintritt an beiden Festivaltagen.

HochlandRock-Freitag, 14.08.2026

PANGEA
Zu späterer Abendzeit ist es nicht mehr ganz so derart heiß. Zum Auftakt des HLR-Freitags dürfen PANGEA gegen 20:15 das Festival eröffnen. Zunächst schleppend startend entwickelt die Band mit ihrer eigenen Mischung aus BLACK SABBATH-mässigen Riffs und blueslastiger Schattierung, zähfließendem Stoner Doom und Classic Hard Rock Anteilen ihren völlig eigenen Charme. Natürlich werden PANGEA wahrgenommen, weil sich auf den zu diesem Zeitpunkt schon mehr als ordentlich mit Leuten gefüllten Festwiesen ein Hauch von Spannung breitmacht, weil PANGEA sagen wir ganz ehrlich wie's ist, nur wenigen wirklich bekannt sind.

In Triobesetzung Norbert Ambrosch (Schlagzeug), Dennis Wößner (Bass, Gesang) und Hardy Stein (Gitarre) legen PANGEA ein kraftvolles Desert Doom-Fundament, dessen Gesang eher leidenschaftlich klagend rüberkommt, da bedarf es keiner Extrem-Metal-Stile. Dem Trio ist der auf zahlreichen Clubauftritten und Festivals gesammelte Erfahrungsschatz anzumerken. PANGEA spielen der schwierigen Aufgabe des Anheizers ordentlich nachkommend ihren Stiefel routiniert runter, bringen kaum Überraschungseffekte in den Set, ist bei traditionellem Wüsten/Stoner Rock nicht unbedingt erforderlich; ok, hier und da wird mal etwas mehr das Tempo angezogen, abrupt der Kick Ass-Faktor nach oben geschraubt, um den Insitätsfaktor deutlich zu erhöhen, was durchaus gelingt, allein das genügt.

Handwerklich löst der immerhin zweiundzwanzig Jahre, seit 2004 bestehende Dreier seine Aufgabe konsequent, alle drei geben ihr Bestes. Gediegen blueslastiger Stoner Rock/Metal geht zum Auftakt als nicht unbedingt die Art von Musik durch, die am frühen Abend viel Publikum vor die Bühne zieht, doch zumindest ihr gebührende Aufmerksamkeit erhält. Ordentlicher Einstieg in den HLR-Samstag.

MOTORJESUS
waren für 21:30 angekündigt, weil der Sound noch nicht so richtig eingestellt ist, verschiebt sich der Auftritt zeitlich etwa 20 Minuten nach hinten. Bei den sich im Verlauf der Performance als Kölner sehenden Mönchengladbachern bietet sich ein gänzlich anderes Bild. Theoretisch hätten MOTORJESUS Headliner sein können, dieser Slot gebührt heute einer anderen Combo. Sobald der Sound stimmt, dürfen MOTORJESUS das Festival nach allen Regeln der Kunst rocken und sie tun es!

Das Bild ändert sich gewaltig, Binnen weniger Minuten wird es richtig voll auf den Welferoder Festwiesen unter den Gästen jede Menge Kuttenträgerschaft,  dafür spricht nicht nur einzig und allein der Bandname selbst.Fans dieser gestandenen Hard n' Heavy-Combo wissen, was als nächstes kommt. MOTORJESUS räumen erwartungsgemäß voll ab, zahlreich erschienene Hard n' Heavy Fangemeinde weiß genau, was sie an MOTORJESUS hat. MOTORJESUS sind für energiegeladene Oldschool-Gigs bekannt. In der Goldgrube musste ich im April bedauerlicherweise passen, dafür zeigen MOTORJESUS auf dem HLR einmal mehr, wie hart knackiger Hard n' Heavy Rock ohne Kompromisse und Schnörkel sein muss. Das Festival blüht, Atmosphäre vorhanden. - Der Platz tobt!

Die Möngchengladbach/Kölner legen denn auch los wie die Feuerwehr. Zahlreich alte Hymnen u. a. „Fist of The Dragon“, „King of the Dead End Road“, „A New War“, „Return of the Demons“. Für den Cowboy-Effekt wo ein Fan mit einem Stab auf die Kuhglocke hauen darf, pickt sich die Band einen Freiwilligen heraus, der danach verdienten Applaus von Band und Publikum erhält. Das war längst nicht alles an Gymmicks. Der Gummireifen in den eine Person einsteigt, um sich in den Pit zu stürzen, dieses Vergnügen blieb einer Kutte tragenden Lady vorbehalten, die sich auch ebenso gut im Pit zu behaupten wusste. Dosenstechen wo Bierbüchsen ins Publikum verteilt werden, ist ebenso fester Bestandteil, wie Frank Birx' Ansagen, der sein Publikum als Entertainer von Format jederzeit sicher im Griff hat. Die Gitarrenfraktion um Andreas Peters gibt mächtig Vollgas, Drummer Adam Borosch haut mit viel Schmackes im Flügel auf seine Felle-Landschaft. Aufforderungen zum Pit folgt das heftig aus sich heraus gehende Publikum nur allzu gern, Mosh und Circle-Pits, gereckte Fäuste, headbangend und tanzendes Volk gehören beim Hochland Rock dazu wie Wasser, Hopfen und Malz ins Bier!

SYSTEM OF TOXI CITY

lassen den Freitag dann gegen 23:50 Uhr mit einer Sammlung SYSTEM OF A DOWN-Klassiker und Kracher ausklingen. S.O.A.D-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, Moshpit und zahlreich Tanzendes Volk geben der Band recht die ihre Fans und den Platz voll auf Touren bringt wenngleich das Original stets unerreicht bleibt, auch das wird an diesem Abend ersichtlich. Der ausgezeichneten Stimmung der rockend mitgröhlend feiernden Menge auf dem Platz nimmt dieser Umstand selbstverständlich nichts.



Dem entsprechend geht die Fancrowd zu Abfahrten der Sorte „Spiders“, „ATWA“, „Old School Hollywood“, „Toxicity“, „Lonely Day“ etc. heftig steil, Hupfgedohlentanz, Faustrecken und Headbangen sind angesagt.Am Ende lösen die zwei erfolgreichsten S.O.A.D.-Hits „Chop Suey“ und „Areals“ Riesenstimmung aus, danach haben SYSTEM OF TOXI CITY ihr Programm absolviert, Songauswahltechnisch ihr Publikum erwartungsgemäß bedient. - Mission erfüllt!

HochlandRock-Samstag, 15.08.2026

Nach dem kürzeren HochLandRock-Freitag folgt der lange HochLandRock-Samstag, wo mal wieder amtlich die Post abgeht. Zunächst gibt es einen eher gemächlich ruhigen Einstieg, ehe sich schrittweise die Schlagfrequenz erhöht. Auf der Bühne stehen

DAVID VS. GOLATH

Zunächst haben DAVID VS. GOLIATH mit verträumt Indie- trifft blueslastigem Stoner Rock die Aufgabe erste Besucher auf den Platz und vor den Bühnenbereich zu locken, was den Schwalmstädtern trotz handwerklich guter Musik bis zur Halbzeit vom Set nicht so recht gelingen will, erst im Schlußdrittel treffen mehr Leute auf dem Platz ein und es tut sich dann auch ein wenig. Ausgerechnet die Coverversion.... von einer norwegischen Band deren Name mir nicht geläufig ist bekommt am aller meisten Zustimmung, dann folgt zum Ende noch ein bekannnter IndiPop/Rock-Charthit, „den ihr alle Kennt“ von SPORTFREUNDE STILLER (oder zumindest geläufig sein sollte, hmmm..., - sollte es das, irgenwie nicht wirklich?!?)

REAL BIG PEANUTS
haben vor zwei Jahren bereits in Welferode gespielt, sind also keine Unbekannten mehr, was beim Opening Act schmerzhaft vermisst wurde, bekommt das HochLandRock-Festival im Anschluß danach spätestens binnen weniger Minuten durchweg am Stück. Beschwingtes Feeling, Spaß, Gute Laune und ein auf dem Platz tobendes Publikum, zeigen wie es funktioniert. Die Surfpunk-Band legt einen richtig fetten Job auf die Bretter, selbst um einen Tisch dreht sich ein Mini-Pit. Bei soviel guter Laune kommen schon mal erheiternde Gedanken wie dieser auf: „Hiermit erkläre ich die Wasser- und Wiesenspiele offiziell für eröffnet“ grins*.

Dem Vorschlag einen großen Circle Pit statt Pogo zu starten, kommt das munter sich darauf einlassend bunt gemischte Publikum mit Vorliebe nach, eine Aufforderung die es sich beim letzten Stück „Ich hab' keine Lust“, nicht zweimal sagen lässt. Auf was die Band keine Lust hat, sagt sie massiv deutlich im geballten Text-Statement, woran sich wie so häufig zeigt: Musik ist nicht einfach nur Musik, sondern durchaus ernst zu nehmende Einstellung mit dahintersteckender Aussagekraft die bei allem Spaß mitunter auch ernsten Charakter hat.

WARDRESS
bringen in bester Position als dritte Band auf dem Hochland-Rock-Samstag ihr straight nach vorne gehend zwischen ACCEPT, IRON MAIDEN, SAXON und JUDAS PRIEST liegendes Brett, kein Wunder, dass die Zahl der Shirts und Kutten-trägerschaft auf dem Platz binnen weniger Minuten bevor es losgeht unübersehbar ansteigt. WARDRESS kommen aus dem Schwabenland, stehen für traditionellen Oldschool-Heavy Metal, was die Band und ihre treuen Fans umso mehr freut.

Eingeläutet vom Richard Wagner's „Nibelungen“-Intro ertönt zunächst hymnenhaft heroisch das gewaltig Stimmung weckende Intro über den Welferoder Festwiesen im Homberger Hochland danach röhrt „Berserk“ in Berserkerhaftem PowerSpeed-Tempo aus den Verstärkern. Im Anschluß lässt das Schwabenquintett weitere Faustreck kompatible Teutonenstahl-Headbanger Hymnen im Oldschoolstyle folgen, dessen Einflüsse irgendwo zwischen ACCEPT, GRAVE DIGGER, IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST, METAL CHURCH, MOTÖRHEAD, SAXON liegen u. a. „Serpent's Kiss“,„Metal Melodies“,„Serves You Right“ und „Atrocity“ folgen.

Ein Teil der Besucher verlässt bereits früher als erwartet bei WARDRESS etwa nach Halbzeit die Festwiesen, jedoch liegt's nicht an der Band, es dürfte vielmehr der Tatsache geschuldet sein, dass nicht nur drei bis Vierminüter-Songs dabei sind, deren Spielzeitlänge problemlos die fünf bis sieben Minuten-Grenze überschreitet. Grundsätzlich von ihrer Musik nicht genug bekommender Metallerschaft geht es am Arsch vorbei. Der Gesang klingt an einigen Stellen krehlig rau bis kratzig (sic!) was einige verwundert,doch gehört dieses Timbre bei deren Frontmann schlichtweg dazu. Erich Eysn liegt mit seiner Reibeisenröhre recht nahe bei Udo Dirkschneider (U.D.O./Ex-ACCEPT) und Chris Boltendahl (GRAVE DIGGER), deshalb verwundert dies im Endeffekt kaum. Einfluss auf die Songqualität hat es nicht. Irgendwie überwiegt der Eindruck, WARDRESS klingen auf Studiotonträger noch etwas besser als live on Stage, obgleich sie alles geben,um ihren Fans den Spirit des Oldschool Metal zu präsentieren. „Mad Rayder“, „Dark Lord und „Metal League“ sorgen für starken Abschluß eines die Oldschoolfraktion amtlich bedienenden Gigs.

Ein schwächeres Cover des IRON MAIDEN-Klassikers „Prowler“ (mit fehlendem Teil), sowie der leidvolle zunächst per Hintergrund angespielte danach in den Heavy RockModus umschaltende und im Tapesound verklingende Klagesong „Mr. Crowley“ von Heavy Metal-Madman OZZY OSBOURNE inklusive gedehntem Leadsolo-Part sorgen für den passenden Abschluß eines Gigs, der zum einen nicht schlecht war, zum anderen seien wir ehrlich, noch etwas Luft nach oben ließ.

ABRÄUMBAND
wird ihren Namen als die 'Rock und Heavy Cover-Band anderer Art' vollauf gerecht. Bestehend aus Tobias Maus (Gesang), Gitarrist Fabian Buschmann, Stefan Schmalz am Bass und André Küttner hinterm Schlagzeug rockt die Schwälmer Band wie Sau. Allein die Tatsache, das man bereits unzählige LiveGigs bundesweit absolvierte, dabei u. a. mit Größen wie DORO PESCH, DIE HAPPY, EDGUY und SQUEALER Bühnen teilte, sagt viel über die 'Coverband anderer Art' aus. Passend zum nächtlichen Sternenhimmel wird ein buntes (Hit) Feuerwerk abgebrannt. Das recht breit aufgestellte sich nicht immer auf vielerorts zigfach gehörte oft gleich bleibende reicht querbeet Gemüsegarten queerbeet durch das gesamte Rock, Hard Rock und Heavy Metal-Spektrum inklusive Singer/Songwriter-Kompositionen lock zahlreich Fanvolk auf den Platz vor die Bühne. Trotz teils bekannter Songs sind bei solch vielseitiger auch weniger bekanntes Material beinhaltender Auswahl neben Szenegourmets und Genießerschaft Rock/Metalfans- und Kennerpublikum gefragt.

Gleich mit einem satten von Sänger Tobias Maus als Power Metal angekündigtem Triple JUDAS PRIEST (ELECTRIC EYE), IRON MAIDEN „Trooper) und HELLOWEEN („I Want Out“ einsteigend machen die Schwälmer sofort klar, wo es langgeht. Danach folgt ein mehr in den moderner Metalbereich driftender Part, der sich auf Stücke von BULLET FOR MY VALENTINE (Scream, Aim, Fire!“ und „Last Fight“), zwischenzeitlich wird’s mit ALTER BRIDGE („Addicted To Pain“), Alternative/Progressive Metallisch, danach geht’s wieder SLIPKNOT dem OZZY OSBOURNE'S Gassenhauer „Crazy Train“, VOLBEAT („Sad Man's Tongue“), ein Tribut an Country Music Legende JOHNNY CASH das Original stammt von VOLBEAT und „Shotgun Blues“). Gitarrist Fabian Buschmann hüpft vor Energie nur so strotzend über die Bühne, hat Spaß am Auftritt und wie das Publikum auf dem HLR mächtig Bock auf harten und schweren Heavy Rock! Der viele Tattoos tragende Gitarrist beherrscht sämtliche Posen aus dem FF, geht wirklich als echte Rampensau durch. Das Hochland Rock-Publikum Tanzt, pogt, rockt, Headbangt, reckt Fäuste in die Luft, bildet Circle- und vereinzelt auch schon mal Moshpits.

Der von Finnlands bekannten Chartstürmern HIM erfolgreich gecoverte CHRIS ISAAK Evergreen „Wicked Game“ leitet zum zweiten Teil im Set über. Hard Rockfans kommen beim DEEP PURPLE-Hard Rockklassiker „Hush“, auf ihre Kosten, das „Word Up“-Cover von CAMEO in derber KORN-Variante geschrubbt bildet derbes Gegenteil zum tanzbaren Hard Rockklassiker zuvor. Passt irgendwie zur Band, bei der nie sicher ist, was gerade kommt. Weitere das Publikum heftig mitreissende Songperlen finden sich anschließend bei der nächsten Legende: METALLICA-Fans kommen zu ihrem Recht wenn zu „Creeping Death“/„Master Of Puppets“/„Fuel“ kräftig der Thrashknüppel geschwungen wird, lockt es die Headbangerschaft aus der Reserve. „Boys of Summer“ von Singer/Songwriter DON HENLEY in kraftvoll heavyer Version dargeboten bleibt Rock, MetalFans wie Singer-Songwriter Music liebender Fangmeinde vorbehalten, im den Platz gewaltig füllenden PAPA ROACH-Erfolgshit „Last Resort“ folgt der nächste Kontrast, dem sich ein überall Bewegung ins Publikum bringend zeitloser Rock-Songklassiker-Charthit anschließt: „Rebel Yell“ von Edelpunk BILLY IDOL ist ein Muss ohne den kein Auftritt der ABRÄUMBAND stattfinden darf. Im Zugabepart geht bei einem der besten TOTEN HOSEN-Songs „Hier kommt Alex“ von zahlreichen Rockfans  aus heißer Kehle mitgesungen mächtig die Post ab, ehe der unverwüstliche MOTÖRHEAD Klassiker „Ace of Spades“ wo der ganze Platz komplett am Stück durchdreht, das gelungene Spektakel beschließt.

Schlussfazit:
Wieder ist ein erfolgreiches Hochland Rock-Festival Geschichte; über 1000 Besucher (etwa jeweils 500) waren zu beiden Hochland-Rock-Festivaltagen anwesend. Sieben Bands rockten die Welferoder Festwiesen. Licht & Sound waren gut. Als beste Band brachten MOTORJESUS den Platz völlig außer Rand und Band, dicht gefolgt von THE REAL BIG PEANUTS, die Coveracts SYSTEM OF TOXI CITY und ABRÄUMBAND sowie WARDRESS gaben ihrer Anhängerschaft kräftig auf die Mütze. Bei DAVID VS GOLIATH und PANGEA blieben die Reaktionen verhaltener, was nicht an den Bands lag, sondern das die Stoner-Rock/Metal-Szene Nordhessens überschaubar klein ist. Ein dickes D a n k e von meiner Warte an das gesamte Team vom Hochland Rock e. V. für ein superbes 2-Tage Konzertevent in Welferode, das inklusive feiner Organisation mächtig bockte. Vorfreude auf's 24. Hochland-Rock-Festival plus Billing für nächstes Jahr 2027 ist auf jeden Fall geweckt, - das Hochland r.o.c.k.t.!!! 

Bericht und Fotos: Michael Toscher