JUDAS PRIEST - Dortmund



Konzert vom 08.08.18
Dortmund, Westfalenhalle

Support: URIAH HEEP

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JUDAS PRIEST
URIAH HEEP

Ein Traum-Package, wie man es sich als Fan klassischem Hardrocks und Heavy Metals eigentlich nur wünscht, schlug am Mittwoch im Rahmen der Firepower-Tour 2018 von JUDAS PRIEST in Dortmund auf. Ort des Geschehens war die Westfalenhalle. JUDAS PRIEST und URIAH HEEP, - zwei großartige unverzichtbar stilprägende Bands, die Generationen von Hardrock und Heavy Metalfans gleichermaßen fesseln, faszinieren und vereinen.

Mit zwei weiteren Leuten unterwegs, herrscht ausgelassene Stimmung in unserem Grüppchen, obwohl die Sonne derbe knallt, während einem die Hitze zu schaffen macht, ist die Vorfreude groß. Pünktlich angekommen, liegen wir noch recht günstig in der Zeit. Schnell auf dem geräumigen von der Halle etwas entfernt gelegenen Parkplatz eingeparkt, direkt zum Gelände marschiert, wo eine Wurstbude steht noch eine Bratwurst im Weißbrot verdrückt, tingeln wir danach beschleunigten Schrittes sofort zum Eingang.

Laut Festivalausschreibung standen zunächst BLACK STAR RIDERS und MEGADETH auf dem Plan, doch erstens kommt es manchmal anders und zweitens als man denkt. Einige Minuten vorher statt nur pünktlich auf die Minute in der Halle zu sein empfiehlt sich. URIAH HEEP haben die Aufgabe, das Spektakel gegen 20:00 Uhr zu eröffnen, legen allerdings  ein paar Minuten früher los, während noch eine längere Menschen-Schlange draußen vor dem Einlass ansteht, weshalb nicht alle Besucher in den Genuss des vollständigen URIAH HEEP-Sets kommen.

München und Mannheim meldeten schon Wochen zuvor „ restlos ausverkauft!“ Die Westfalenhalle hat ihre Pforten bereits geöffnet, es gibt keine Verzögerungen am Einlass. Sie ist mit ihrem Fassungsvermögen von rund 16.500 Menschen (laut Angabe einer aktuelleren Internetquelle sofern diese stimmt) zwar nicht ganz vollständig doch für einen Mittwoch während der Woche immerhin außerordentlich gut besucht. Vor dem Einlass herrscht an den Essens- und Getränkeständen auf dem Gelände reger Betrieb.

URIAH HEEP
Eines fällt sofort auf: Die englische seit 49 Jahren bestehende Hardrock-Institution hat vom zuständigen Soundmischer einen maßgeschneidert krachend fetten Super-Sound gezaubert bekommen, der bis in den aller kleinsten verstecktesten Winkel im weiträumigen Oval der sehr gut besuchten Westfalenhalle dröhnt, womit das intensive Atmosphärenlevel bei Akkustischer Gitarre, Orgel und mehrstimmigen Epik-Singalong-Parts zusätzlich vertärkt wird. Wer URIAH HEEP zuvor nie live gesehen hat, bis dato lediglich stets nur vom Hören-Sagen kannte, bekommt faszinierenden Eindruck, warum die Band zu einer großen Hardrock-Legende geworden ist. Regelrecht süchtig macht der Genuss, wenn Gitarre und Orgel sich wechselweise duellierend ausgiebiges Flair des edlen 70er-Jahre Geistes in die Herzen zahlreicher Rockfan-Generationen erfrischend liebenswert nostalgisch hinein streuen.



Die erlesene Songauswahl trägt insbesondere dazu bei. Sänger Bernie Shaw kommuniziert all zu gern direkt mit dem Publikum. Der Mann hat es (ähnlich wie SAXON-Frontritter Biff Byford, zu dem der Kanadier hinsichtlich Art seiner Mimik, Gestik sowie mancher Stimmfacette seiner von rauem Charme geprägten ungemein flexiblen Rockröhre einige Parallelen besitzt) drauf, die Masse zu mobilisieren, Mitsingspielchen eingeschlossen. Er betreibt stellenweise in lockerem deutsch Konversation mit dem Publikum und das auf solch sympathische Weise, das kommt gut in Dortmund an. Seine Ansage in denglisch das mit Uriah Heep und Judas Priest  "100 Jahre of Rock n' Roll heute Nacht"  auf der Bühne stehen findet reißenden Anklang.



URIAH HEEP harmonieren als fachlich eingespieltes hoch motiviert zur Sache gehendes Team, dessen Spielfreude sich auf die Fans in der Halle überträgt. Die Band hat ihr Handwerk von der Pike gelernt und immer noch immens viel Spaß am Musizieren. Die Freude ist den Musikern an diesem Abend jederzeit anzumerken, was sich auf einen Großteil der Besucher überträgt. URIAH HEEP gehören zu den Livebands, die seit ich sie das erste Mal on Stage erlebt habe, ins Herz geschlossen habe. Ex-ZODIAC MINDWARP-Bassist Davey Rimmer legt zusammen mit Schlagzeuger Russel Gilbrook ein dauerhaft kompakt tonnenschweres Rhythmus-Fundament, das sich wunderbar zu Phil Lanzon's Orgel ergänzt. Gitarrist Mick Box - einzig verbliebenes Gründemitglied in Reihen der Band, liefert zwischendurch imposante Kostproben seines Könnens u. a. bei „Stealin'“ einem der größten zugleich wichtigsten URIAH HEEP-Songs.



„Shadows of Grief“ und „Bird of Prey“ von reichlich explosiv sattem Rock-Drive angetrieben, entwickelt sich zu hochdynamischen Groovern. Magische Momente weckt das von charismatisch sich in einen Rausch steigernde von sehnsuchts vollem Gesang und raumgreifend sanfter Orgel begleitete „July Morning“. Intensiv spürbar elektrisierendes Feeling bis unter die Hallendecke sind bei soviel zeitlos atmosphärisch ausgefeilter Monumental-Epik-garantiert. Der unentbehrlich zackig flotte Gassenhauer „Easy Livin'“ beendet eine packende Livesession. Nach fünfundvierzig Minuten verlassen die Engländer mit kanadischem Sänger verdienterweise von respektvoll gespendetem Applaus verabschiedet die Bühne. - Was für ein knackiger Auftakt!

Umbaupause, Zeit noch ein Getränk zu besorgen, der zweite Teil eines vielversprechenden Abends verspricht ausgedehnt spannend zu werden.  4,00 Euro kostet der 0,5 l-Becher, was grenzwertig akzeptabel ist. 

Nachdem URIAH HEEP recht ordentlich vorlegten, packt die mit reichlich viel Reserve nach oben bestückte Firepower Killing-Machine mindestens noch eine ganze Schippe drauf.

JUDAS PRIEST
48 Jahre sind fast ein halbes Jahrhundert. So lange bestehen die in England (Birmingham) 1970 gegründeten 'Metal Gods' JUDAS PRIEST bereits. Neben BLACK SABBATH die vielleicht dienstälteste Heavy Metalband Englands. Eine Zeitspanne die selbst an einer großen Heavy Metal Legende nicht spurlos vorüber geht. Nachdem K.K. Downing das Boot 2011 verließ, kam Richie Faulkner als perfekter Gegenpart für Glenn Tipton hinzu, der sich binnen kürzester Zeit bei Fans und Band etablierte sowie unterstützend als Songwriter in die Band mit einbrachte. Bedingt durch schwere Krankheit (Parkinson) steht Glenn Tipton zunächst nicht auf der Bühne. Dafür ersetzt ihn HELL-Mastermind Andy Sneap an der zweiten Gitarre.

Wenn eine Band wie keine andere den Begriff Heavy Metal verkörpert, geprägt hat und ihn für sich beanspruchen darf, sind es mit Fug und Recht JUDAS PRIEST ! Nieten, Leder, Motorräder, Monster, Freiheitsdrang, harte kreischende und sägende Gitarren, spitze Schreie, treibendes Drumming unbändig schweißtreibende Livepower, - Klischees die zum Heavy Metal gehören wie die Butter auf's Brot. All dies und noch einiges mehr nimmt seinen Anfang bei JUDAS PRIEST, lange bevor MANOWAR gegründet waren und jemals ein Album veröffentlichten, um Teile dieser Klischees zu benutzen.



Bevor es richtig losgeht, werden zunächst Erinnerungen an eine andere ebenfalls aus dem englischen Birmingham kommende seit letztem Jahr aufgelöste Heavy Metal-Legende geweckt: BLACK SABBATH, deren Antipolitstatement 'War Pigs' vorab vom Tape gespielt läuft. Es endet abrupt, der Vorhang öffnet sich als der thrashlastige Hymnen-Opener vom aktuellen Album „Firepower“ flott und druckvoll, soundmässig zunächst etwas dumpf aus den Verstärkern röhrt – jedoch ist das Problem schnell behoben, weshalb es sich nicht gravierend auswirkt. Mit „Grinder“ und „Sinner“ wird gleich ordentlich Fahrt aufgenommen, spätestens ab „The Ripper“ hat der zunächst den Kopf öfters gesenkt haltende Rob Halford endgültig seine Sicherheit verbunden mit dem unwiderstehlichen Charisma gefunden. Bandgründer Ian Hill gibt den gewohnt ruhigen Pol während sein Rhythmus-Partner Scott Travis so deftig seine Drum-Felle verdrischt, das es pure Freude ist, während das Gitarrenduo Faulkner/Sneap bestens abgestimmt harmoniert. Die beiden haben reichlich Gelegenheit ihre vielseitigen Solierkünste zu zeigen. Faulkners variable Posen sind erstklassig, sie erinnern mehr als einmal an Live-Glanztaten wie 'Unleashed in the East' oder 'Priest... Live'! (1986)

JUDAS PRIEST brennen ein optisch wie musikalisch gewaltiges Feuerwerk in der Westfalenhalle ab. Die schön anzuschauende Bühnendeko verziert von variabler Lightshow einschließlich der vielen Forken-Kreuze wirkt eindrucksvoll. Wechselweise Albumcover signalisieren welchem Studiowerk der jeweilige Song gewidmet ist. Dazu gehören Blitze, Feuer, Gewitter, Judas Priest-Kreuze, Roboter und Landschaftsillustrationen usw. was den Blick nebenbei kurz auf die Leinwand richtet, während dessen das Hauptgeschehen auf der Bühne stattfindet. Bei welcher anderen Band ertönen zwischendurch bei jedem dritten bis vierten Song solch massive Fanrufe („Priest, Priest, Priest“), deren Echo bis zu den Sitzen im äußeren Rund des Ambientes hinauf schallt? Daran wird erkennbar welch gewaltigen Kultstatus JUDAS PRIEST  immer noch haben, selbst wenn die Westfalenhalle (in Bezug auf die äußeren Ränge) sehr gut besucht, aber nicht vollständig bis auf den letzten (Sitzplatz) ausverkauft ist, während sich eine sehr zahlreiche Menschenmasse im Infield drängt, wo man sich sofern es einen ganz weit nach vorne zieht beinahe wortwörtlich seinen guten Platz erkämpfen muss. Im Oval herrscht siedend heiße Stimmung. Es brodelt und gärt extrem. Die Westfalenhalle verwandelt sich dauerhaft in einen Hexenkessel!

Mit Reissern wie „Bloodstone“, „Tyrant“ und „Turbo Lover“ (kann eh die ganze Halle mitsingen) gelingt es den Spannungsbogen aufrecht zu halten, „Saints in Hell“ (untermalt vom passenden Videostream) lässt Heilige in der Hölle brennen; spätestens das gefühlvolle Richie Faulkner-Eingangs-Solo von „Night Comes Down“ in Verbindung zu Rob Halfords emotional melancholisch heroischem Gesang... sorgen für Emotionsschübe in Serie, während die darauf folgende Speedgranate „Freewheel Burning“ den exakten Gegenkontrast bildet, der auf das weitere Programm gespannt macht. Warum anstelle von 'Another Thing Coming' nicht „Out in the Cold', 'Electric Eye' oder 'The Sentinel'? Doch das ist Fragen statt Klagen auf hohem Niveau. Gemessen an dem geradezu enorm riesigen Klassiker-Schatz ist es nicht immer möglich alles zu bringen. Kein Wunder, wenn der ein oder andere Song-Favorit unter den Tisch fällt. Auswahlmässig präsentieren JUDAS PRIEST eine kunterbunt zusammengestellte Setlist, deren Bogen sich über diverse Bandepochen aus den 70ern, 80ern und 90ern- bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt 2018 spannt, wobei der Hauptteil neben den 70ern verständlicherweise auf den 'goldenen 80ern' liegt, jener Erfolgs-Dekade in der JUDAS PRIEST live so ziemlich alles an die Wand spielten, was auch nur den Begriff „Heavy Metal“ als Stilbezeichnung trug! Daran hat sich bis heute nichts geändert. Älter sind sie geworden, auch gereifter, ansonsten gilt: JUDAS PRIEST sind auf dem klassischen Heavy Metal-Sektor (neben der unantastbar Säulenheiligen Kult-Institution IRON MAIDEN, die während ihrer zur Zeit nach vier Deutschlandgigs noch weiter laufenden Europatour überall volle Häuser garantierend immens abräumt) d i e unschlagbare Live-Macht!

Von den Fans völlig zu Recht ebenfalls heftig abgefeierte Songperlen vom bärenstarken neuen Album - „Lightning Strike“ und „Rising from Ruins“ - fügen sich prächtig in den Gesamtverlauf einer exzessiv mitreißenden an Power und Dynamik nicht mehr zu überbietenden Vorstellung, die für ungebremste Masseneuphorie sorgt. Die  aktuellen Stücke von 'Firepower' sind perfekt auf Rob Halfords Stimme zugeschnitten, der mit seinen 67 Jahren hochkonzentriert zu Werke gehend immer noch über ein solch ausdrucksstarkes beeindruckend kraftvolles Stimmvolumen verfügt, das andere Heavy Metal-Sänger in seinem Alter oft nicht mehr erreichen. Seit 'Firepower' so überkommt mich jedenfalls das Gefühl hat Rob Halford wieder zu dem Glanz seiner besten Tage zurückgefunden, der eine Zeit lang in Sachen Konstanz arg schwankte. Verschiedene Outfits verleihen seiner majestätischen Bühnenpräsenz reichlich Glanz.

Wenn Rob die im hinteren Bereich auf der Bühne platzierte Harley besteigt wird klar, welchem Stück dieser Tribut geschuldet ist: „Hellbent For Leather“ erfreut sowohl Biker als auch Metaller, danach verpasst der erfolgreichste PRIEST-Song der 90er-Dekade (welcher könnte es wohl sein außer „Painkiller“?) der Fanmasse den erwarteten Kick in den Allerwertesten. Das einzige was ein wenig befremdlich wirkt, ist der plötzlich wie massenhaft Pilze aus dem Boden schießende Handywald. "Leute, - lasst die nervigen Knipskisten aus, geht lieber auf die Musik steil!" wäre man da am liebsten zu Rufen geneigt. Für das spannende Schlußfinale bestehend aus vier Stücken gibt sich Gitarrenlegende Glenn Tipton auf die Bühne geleitet von seinem  langjährigen Weggefährten Rob Halford mit begeistertem Applaus empfangen die Ehre. Glenn Tipton hat seit den 70ern als Gitarrist den Sound von JUDAS PRIEST entscheidend geprägt. Ihn Live On Stage zu erleben weckt nachhaltig Erinnerungen an seelige 80er-Zeiten. Tipton/Downing waren als weltbeste Griffbrett-Kombination auf sämtlichen Bühnen ein Traumduo. Logisch, dass es zum Endspurt nocheinmal richtig kesselt: „Metal Gods“, „Breaking The Law“ inklusive Rob's berühmter durch Mark und Bein gehenden geradezu fordernden dreifach-Ansage... "Breaking the What...?!, Breaking The Whaaat...?! Breaking The Whaaaat...!?! Let's break the Law...“ , der allein durch seinen Refrain Mega-Live-Qualitäten versprühende Hit-Smasher „No Surrender“ vom aktuellen Album und ein das Publikum gar in ecstatisches Tanzen versetzendes „Living After Midnight“ sowie der Blick in zahlreich glückliche und zufriedene Gesichter nachdem der Set vorüber ist, lassen keine Fragen mehr aufkommen,  womit gefühlte 100 Minuten intensive Live-Power zu Ende gehen. Welch ein Hammer! In dem Fall darf man sich wie JUDAS PRIEST als Heavy Metal-Legende abschließend verdientermaßen mit der QUEEN-Welt-Hymne „We are the Champions“ von großer Fankulisse unter stürmischem Applaus verabschiedet selbst feiern.

Als der Vorhang fällt und die Lichter angehen erscheint nur eine Textzeile auf der Leinwand bestehend aus fünf Worten, die im Prinzip alles sagen: The Priest will be back! Das heißt, sie kommen möglicherweise bald wieder zurück, um in Deutschland Halt zu machen. Nach phantastischem Liveauftritt in Dortmund bestehen überhaupt keine Zweifel mehr daran. München und Mannheim waren ausverkauft, wie es in Freiburg war, weiß ich nicht. Dortmund hat ebenfalls gezeigt, wie stark die 'Metal Gods' immer noch sind. JUDAS PRIEST haben ihrem Ruf alle Ehre gemacht. Es bleibt von mir aus nur der Wunsch, dass die sympathischen Engländer der Heavy Metal-Szene weltweit hoffentlich noch für sehr lange Zeit erhalten bleiben... Mein Dank gebührt den Herren Faulkner, Sneap, Halford, Travis, Hill und Tipton für ein phänomenales Live-Erlebnis der Extraklasse. Eine Demonstration vom aller Feinsten, wozu auch URIAH HEEP als wunderbarer Support-Act ihren beträchtlichen Anteil beitrugen.



Nachträglich bleibt festzuhalten:
Ein absolut lohnenswerter Trip in die Westfalenhalle, der jeden Cent Eintritt wert bleibenden Eindruck hinterließ. Beide Bands URIAH HEEP und JUDAS PRIEST wurden ihrem brillianten Ruf in würdevoller Form gerecht. Und ehe ich es vergesse, sei hier natürlich noch die lange Setlist vom JUDAS PRIEST-Live-Hammer soweit in aller Vollständigkeit nachgereicht:

War Pigs (Black Sabbath-Song vom Tape)
0 Firepower Intro (vom Tape)
1. Firepower
2. Grinder
3. Sinner
4. The Ripper
5. Lightning Strike
6. Bloodstone
7. Saints in Hell
8. Turbo Lover
     Prelude (vom Tape)
9. Tyrant
10. Night Comes Down
11. Freewheel Burning
     Guardians (vom Tape)
12. Rising From Ruins
13. You've Got another Thing Comin'
14. Hell Bent For Leather
15. Painkiller
Zugaben (mit Glenn Tipton):
16. Metal Gods
17. Breaking The Law
18. No Surrender
29. Living after Midnight
      We Are the Champions (Queen-Song)

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