FILM - In My Skin

01 inmyskin
VÖ: 30.01.2020
(Koch Films)

Genre: Thriller

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KOCH FILMS

Es gibt so einige Filme über Skinheads und da ich schon einige gesehen habe, war ich gespannt, was der folgende Inhalt bietet:
Trotz seiner dunklen Hautfarbe wird der Teenager Enitan mitten in der sozialen und rassistischen Gewalt der 80er-Jahre zum gefürchteten Anführer einer zu allem bereiten Skinhead-Gang. Dabei wurde er von seinen nigerianischen Eltern bei einer britischen Arbeiterfamilie untergebracht, in der Hoffnung, ihm dadurch eine bessere Zukunft als in seiner Heimat bieten zu können. Gefangen in einer sich unaufhörlich drehenden Gewaltspirale, steht bald nur noch sein Gewissen zwischen ihm und dem unvermeidlichen Absturz. Aber sein Ausstieg aus der Hooligan-Szene gestaltet sich als alles andere als einfach...
Um auf den Inhalt zu kommen, muss man erst die Vorgeschichte von Enitan kennen, denn er wurde aus Afrika nach England gebracht, damit sich die Pflegeeltern um ihn kümmern, während die richtigen Eltern arbeiten, um genug Geld zu verdienen, damit sie mit ihrem Sohn in der Heimat ein besseres Leben haben. Das Problem ist nur, dass die Pflegemutter in England nicht nur den Kleinen, sondern des Geldes wegen auch eine Menge andere Kinder hütet, die alle aus Afrika kommen. Enitan ist dabei derjenige, der immer runter gedrückt wird und so wird er auch in der Schule ein Einzelgänger, der immer abgegrenzt und verdroschen wird. So sitzt er nur alleine herum und beobachtet die Skins, die Spaß haben und sich nichts gefallen lassen, was den Kleinen auch sehr beeindruckt. Nach und nach nähert er sich ihnen an und auch wenn es auch ein paar Mal was auf die Fresse gibt, er will dabei sein und beschimpft auch seine dunkelhäutige Lehrerin, die trotzdem versucht, ihn auf der richtigen Spur zu halten. Das gelingt ihr aber nicht, Enitan gerät immer tiefer in den Sumpf der Skins, er rasiert sich eine Glatze, bepöpelt seine Ziehmutter und sogar seine eigenen Eltern und ist nur noch mit den Glatzen unterwegs.
Leider ist das Ende aus seiner Sicht nicht gerade schön, dafür aber der Film, der mit seiner kritischen Art zu gefallen weiß und der nicht nur aufwühlt, sondern auch mit den Gewaltszenen nicht unbedingt geizt.
IN MY SKIN überzeugt auf ganzer Linie und staubt 8,8 von 10 Punkten ab.

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