FILM - Der Scharfschütze

09 derscharfschuetze

VÖ: bereits erschienen
(Koch Films)

Genre: Western

Homepage:
KOCH FILMS


Dieser 1950 entstandene Western kommt in schwarz / weiß an und nach dem Lesen des Inhalts war ich gespannt, was da kommen wird:
Der legendäre Scharfschütze und Killer Jimmy Ringo ist in die Jahre gekommen und will seinen tödlichen Beruf aufgeben. Doch er muss sich immer neuen Duellen stellen, da ihn jüngere Schützen herausfordern, um die Legende zu besiegen. Als er in Notwehr einen Jungen erschießt, flieht er nach Cayenne. Dort hofft er auf ein neues, gemeinsames Leben mit seiner Frau, die sich schon vor langer Zeit von ihm abgewendet hat. Seine Ankunft in der Stadt ist jedoch eine Sensation und lockt viele Männer an, die ihn besiegen wollen. Doch Ringo ist entschlossen, nicht mehr zu töten - eine Entscheidung mit verhängnisvollen Folgen... 

 

Der Anfang ist sehr verheißungsvoll, Ringo kommt in ein Kaff, in dem ein Freund von ihm Marshall ist und er kommt in der Bar unter, wo er ein Zimmer hat und eigentlich auch seine Ruhe sucht. Ein junger Wilder fordert ihn heraus und zieht dabei natürlich den Kürzeren, worauf seine Brüder Rache schwören. So weit, so gut, doch bis die Brüder eintreffen entwickelt sich der Western mehr und mehr zu einem Drama, denn Ringo ist verheiratet, seine Frau wohnt auch in dieser Stadt, will ihn aber nicht sehen und seinen Sohn, der auch schon acht Jahre ist, hat er auch noch nicht zu Gesicht bekommen. So wird Ringo eher sentimental und versucht alles, um seine Frau umzustimmen, doch mit ihm zu kommen und weit weg ein neues Leben zu beginnen. Die Zeit wird aber immer knapper und so kommt es dann soweit, dass er seinen Sohn und seine Frau endlich sieht, die Rache Brüder aber auch die Stadt erreicht haben. Am Ende wird es noch zu einem richtigen Western, aber zwischendurch hat der Film leider so einige Längen, die mir ehrlich gesagt nicht so gefallen und so kommen unterm Strich auch nur 6,8 von 10 Punkten raus, da ich mir sowohl vom Titel als auch von der Beschreibung viel mehr erhofft habe, aber man muss wohl dabei auch dem Alter des Films etwas Tribut zollen.

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