WWE - Money In The Bank 2018

08 wwemoneyinthebank

VÖ: bereits erschienen
(Fremantle Media)

Homepage:
WORLD WRESTLING ENTERTAINMENT

MONEY IN THE BANK stand schon immer für hervorragende WWE Action und ich hoffte im Vorfeld, dass die auch 2018 der Fall sein wird.
Nach der Begrüßung geht es mit einem erneuten Match zwischen Big Cass und Daniel Bryan los und man merkt, dass sich Daniel da doch schon etwas besser auf seinen Gegner eingestellt hat. Cass hat zwar immer noch den Kraftvorteil, dem die Geschicklichkeit von Daniel gegenüber steht. Big Cass setzt zwar oft auf harte Aktionen, doch allein die Tatsache, dass Bryan auch mit Submission Moves sehr gut arbeiten kann zeigt, dass dieses Match voller Abwechslung steckt.
Bobby Lashley gegen Sami Zyan steht nun auf dem Programm und hier verhält es sich ähnlich, jeder geht davon aus, dass das Powerhouse Lashey eigentlich mit seinem Gegner spielen kann, doch Zyan ist ein ungemein schneller und technisch sehr guter Wrestler, der sich auch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen will. So versucht er, mit seinem Speed den übermächtig erscheinenden Lashley zu überraschen und man darf gespannt sein, ob und wie das klappt.
Nun kommt das MONEY IN THE BANK Match der Damen und da wollen sich Alexa Bliss, Becky Lynch, Charlotte Flair, Lana, Naomi, Natalya, Sasha Banks und Ember Moon den Koffer sichern, der ein Title Match garantiert. Hier sehe ich Lana als den schwächsten Punkt bin völlig überrascht von der starken Performance einer Ember Moon, die sich richtig ins Zeig legt. Und auch wenn hier Damen im und um den Ring sind, diese gehen nicht zimperlich zur Sache, sondern da kracht schon mal der ein oder andere Körper auf Leitern, an die Ringabsperrung oder auch gegen die Ringtreppe. Natalya mit ihrer Erfahrung, Charlotte als vielfache Championesse oder auch Sasha sehe ich hier in der Favoritenrolle und bin richtig begeistert, was die Damen hier für eine Wrestling Action vom Stapel lassen.
Nun muss Roman Reigns gegen Jinder Mahal ran und ich nehm es mal vorweg, das Match war eigentlich ganz o.K., doch dass die Lakaien von Mahal da ein Wörtchen mitreden wollen, ist wohl klar und auch, dass Reigns mit seiner immensen Power sich da locker aus jeder bedrohlichen Lage befreien kann, muss auch erwartet werden. Daher sage ich gerne nochmals, dass mich unter diesen Voraussetzungen das Match doch positiv überrascht hat, auch wenn es nicht das absolute Highlight ist.
Nun muss Carmella ihren WWE Smackdown Women's Title gegen Asuka verteidigen und seien wir mal ehrlich, ohne Beschiss wäre Camella nie Championesse geworden und für mich ist das eine klare Angelegenheit für Asuka, die auch mit Tempo, technischem Know How und Kraft ihre Gegnerin dominiert. Die einzelnen Attacken von Carmella steckt sich gut weg oder kontert sie aus, doch was dann am Ende des Matches passiert, hätte ich eigentlich nie für möglich gehalten, kommt aber sehr gut an, denn damit hat wohl auch beim WWE Universe keiner gerechnet.
Nach dem was schon zwischen dem WWE Champion AJ Styles und Shinsuke Nakamura passiert ist, war es zu erwarten, dass AJ seinen Titel erneut verteidigen muss und zwar in einem Last Man Standing Match. Was eigentlich als feines und reines Wrestling Match beginnt, nimmt in Sachen Härte immer mehr Fahrt auf. Nicht nur, dass Gegenstände wie Stühle zum Einsatz kommen, auch die Ringtreppe oder das Kommentatorenpult müssen als Waffe herhalten und meine Fresse ist das stark, was diese beiden Wrestler abliefern, das ist kein Kampf, das ist eine Schlacht, die die Beiden hier abliefern und so mancher OMG! Moment ist da wirklich zum Luft anhalten. AJ vs. Nakamura, das für mich beste Match des abends bis zu diesem Zeitpunkt.
Nun steht auch der WWE RAW Women's Title von Nia Jax auf dem Spiel und die Gegnerin ist Ronda Rousey, die sich sehr gut in der WWE eingelebt hat. Ob sie es aber mit einer so mächtigen Gegnerin wie Nia auch aufnehmen kann bleibt abzuwarten, denn Nia steht wie ein Fels in der Brandung und Ronda beißt sich mit ihren Aktionen teils wirklich die Zähne aus. Aber umgekehrt dürfte Nia auch noch keiner solchen Fighterin gegenüber gestanden haben, was das Match am Ende auch so interessant macht. Leider ist es kein sauberes Ende, denn die dicke Überraschung folgt noch auf den Fuss.
Der Main Event ist das MONEY IN THE BANK Match der Männer und da darf man gespannt sein, wie sich Bobby Roode, Fin Balor, Kofi Kingston, Kewin Owens, Rusev, Samoa Joe und The Miz wohl gegen das Monster Braun Strowman anstellen werden, denn jeder denkt, dass Braun die Übermacht sein wird. Und sie machen es genau richtig, denn anfangs verbünden sich alle, um das Monster aus dem Ring zu bringen. Doch dann geht der wilde Fight erst richtig los, Kofi zeigt wie schon so oft waghalsige Manöver, Kewin Owens ist ein verdammt harter Hund, sowohl im nehmen als auch im austeilen und The Miz, klar, der Kerl versucht immer nur, sich zurückzuhalten und im richtigen Moment auf die Leiter zu kommen. Samoa Joe hält sich mit harter Action nicht zurück, während Roode und Balor es mit Tempo und Technik versuchen. Ob das alles hilft, sich gegen ein Monster zu behaupten müsst ihr euch ansehen, dieses MONEY IN THE BANK Match bietet wahnsinnig geile WWE Action und macht Spaß, anzusehen.
Als Bonus gibt es das Kick Off Match zwischen The Bludgeon Brothers, die ihrer WWE Smackdown Tag Team Titles gegen The Club (Karl Anderson und Luke Gallows) verteidigen. Auch ein Match, dass ich gerne auch der Main Card gesehen hätte und das WWE Universe auf einen guten PPV eingestellt hat.
MONEY IN THE BANK weiß voll zu überzeugen und bietet auch eine Menge Überraschungen, so dass ich hier locker 8,8 von 10 Punkten gebe.

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