FILM - I, Tonja

08 itonja

VÖ: bereits erschienen
(DCM / Univrsum Film)

Genre: Drama

Homepage:
DCM

Jeder Sportfan dürfte sich daran erinnern, was 1994 kurz vor den olympischen Spielen passierte, die Eisenstangen Attacke ging ja weltweit durch die Presse. Jetzt wird das Leben der TONJA Harding verfilmt und da kriegen wir hier zu sehen:
Mit viel schwarzem Humor erzählt I, TONYA die unglaubliche, aber wahre Geschichte der Eiskunstläuferin Tonya Harding, um die sich einer der größten und verrücktesten Skandale der Sportgeschichte spannt. Als erste Amerikanerin vollzog Tonya innerhalb eines Wettbewerbs gleich zwei sogenannten Dreifach-Axel, einem der anspruchsvollsten Sprünge im Eiskunstlauf. Ihr Name wird jedoch für alle Zeiten mit dem schlecht geplanten und 1994 stümperhaft durchgeführten Attentat auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan in Verbindung bleiben, das ihre Erzrivalin trainingsunfähig machen und Tonya den Sieg in den amerikanischen Meisterschaften sichern sollte - doch es kam anders…
Hier wird allerdings nicht so sehr auf das Attentat eingegangen, vielmehr geht es hier um das Leben von TONJA, vom kleinen Mädchen bis hin zur jungen Frau. In ihren Kindertagen hatte sie es nicht leicht, kein Wunder bei der Mutter, die ihr das Eiskunstlaufen förmlich eingetrichtert hat und keine Sekunde ausgelassen hatte, ihre Tochter zu schikanieren. Dies trieb sie dann im Endeffekt auch in die Arme ihres künftigen Ehemannes Jeff, der aber auch kaum einen Deut besser war. Er schlug sie und so kämpfte sich TONJA eben auch eine ganze Weile allein durchs Leben und den passenden Spruch bringt in diesem Film ein Wertungsrichter, denn TONJA sollte nie eine Chance haben, weil sie nicht dem „Profil“ der gutbürgerlichen Lady entspricht. Das ist ihr aber egal, TONJA zieht ihr Ding durch, egal, ob es den Leuten passt oder auch nicht.
Der Film ist einfach klasse, nicht nur, dass hier bissiger, schwarzer Humor an oberster Stelle steht, auch die Kommentare zu den einzelnen Abschnitten im Leben der TONJA von diversen Personen passt hier super rein. Neben der TONJA ist vor allem ihre Mutter in Sachen Schauspielkunst einfach grandios und der trottelige Freund von Jeff hat die Brüller auf seiner Seite. Hier gibt es in 120 Minuten Laufzeit keinerlei Langeweile, sondern großartige Unterhaltung und das bringt I, TONJA auch verdiente 9 von 10 Punkten ein.

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