AVALAND - Chemical Poetry

VÖ: 30.10.2026
(Storytium SAS)
Style: Oper / Symphonic / Power Metal
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AVALAND
Die französischen Metal Oper Freaks haben hier ihr Album für uns und Metal Oper trifft da den Nagel auf den Kopf, mit dem Opener „When The Night Comes Alive“ kommen klassische Metal Linien auf, mega viel Bombast, sanfte Vocals zu Piano Klängen und ein richtig cooles old school Hardrock Feeling lassen die Jungs dabei auch noch aufkommen. Dann wird es richtig schnell bei „Destiny Calls“, man könnte hier locker Vergleiche zu frühen Stratovarius aufkommen lassen, aber das ist noch lange nicht alles. Die Melodien sind total catchy, die Keys aus dem Background verfehlen ihre Wirkung nicht und sogar balladeske Passagen sind hier vorhanden. „Alchemy“ beginnt absolut majestätisch, das packt mich richtig und mit AOR / Hardrock lassen die Franzosen hier ihre Metal Oper weiter auf uns wirken, das ist rockend und verträumt zur gleichen Zeit. Mit den Trompeten und dem variierenden Gesang kommt „Beauties & Beats“ richtig catchy und groovy rüber, um danach mit „To Fool A Witch“ mit einer epischen, bombastischen Melodic Metal Nummer anzukommen. Bei „Fate“ bleibt es total tragend, bombastisch und dazu kommen richtig geile und flotte Melodic Power Metal Einflüsse hinzu, die mit technischen Mid Tempo Parts perekt harmonieren. Dann wird es bei „Ascension“ ruhig, da kriegen wir nämlich eine verträumte Ballade geboten, dem mit „Sail On“ eine symphonisch stampfende Nummer folgt, die ordentlich Power hat und mit dem Solo auch das Tempo sehr gut forciert. Die Keys bauen zu Beginn von „Face The Eternal“ eine Dramaturgie auf, dann kommen sogar Death Metal Growls hinzu, die zu den sanften Klängen einen passenden Kontrast bilden und hier dürfen die Keys ein Solo hinlegen. Das über zwölf Minuten lange „Trinity“ ist eine wahre Metal Oper und auch hier sind Death Growls mit eingeflochten, so dass es hier mitunter wie bei einem Zwiegespräch klingt. Völlig geil, wie AVALAND hier auch Emotionen hochkommen lassen und das wirkt einfach genial auf den Hörer. Mit „Fallen Leaves“ steht eine wahnsinnig emotionale Rock Ballade auf dem Programm, deren Solo mega ist und leider steht mit „Faded Away“ leider schon der letzte Track an. Dieser beginnt mit sanften Keys, wird dann zu einem klassischen AOR Rocker, der dann auch mal Melodic Power Ansätze auffährt und mit überragendem Bombast versehen ist.
Meine Fresse, das ist eine Platte, die mir die Kinnlade offen stehen lässt und der ich sehr gerne 9,6 von 10 Punkten gebe.

