JOE SATRIANI & STEVE VAI - SATCHVAI: THE SEA OF EMOTION

VÖ: 06.11.2026
(earMUSIC)
Style: Vielseitig Kreativer Instrumental Hard Rock
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JOE SATRIANI & STEVE VAI
Auf diesem besonderen Album geben sich zwei Gitarrenhelden ihr Stelldichein Gitarrenlehrer und Schüler... Wie es begann: Wir schreiben das Jahr 1973. Im zarten Alter von 13 (STEVE VAI) und 17 Jahren (JOE SATRIANI) stöpselten ihre Gitarren in die jeweiligen Verstärker ein, jedoch konnten weder beide Gitarreros, noch die Rockwelt wissen, dass das daraus entstandene Resultat ihrer Kooperation als Wegweiser basisgebend für die Geschichte moderner Saitenvirtuosen sprich Gitarrenhelden im Harten Rock n' Roll sein würde. Handy's und PC's gab es noch nicht, dafür unbändiges Verlangen gemeinsam Gitarre zu spielen. Im Laufe der Zeit gelang beiden ihr jeweils individuell gestricktes Stilmuster zu entwickeln, der Sprung nach ganz oben in die Welt-Spitze der Eliteliga der Topgitarristen. Jeder hat seinen unverkennbar eigenen Stil. Fein, dass dieses Duo es nun also geschafft hat, beharrlichen Fanwünschen tatsächlich nachzukommen, sich entsprechend für das erste gemeinsame Studioalbum 'The Sea of Emotion' zusammenzuschließen.
Neben den Hauptprotagonisten haben insgesamt fünfzehn Begleitmusiker/innen bei Entstehung dieser feinen Kollaboration mitgewirkt, ihren Anteil dazu beigetragen.
Eric Caudieux – keyboards
Bryan Beller - bass
Matt Bissonette – bass
Philip Bynoe – bass
Henrik Linder – bass
Marco Mendoza – bass
Kenny Aronoff – drums
Gregg Bissonette – drums
Matt Chamberlain – drums
Jeremy Colson – drums
Mike Mangini – drums
Glenn Hughes – vocals
Derek Day – background vocals
Doug MacArthur - background vocals
Mike Keneally - Keyboards
Soviel zu dieser Thematik jetzt aber mal rein in die vollen hier spricht Musik:
„Mayhem“ startet gleich mal dynamisch mitten ins Eingemachte gehend, „Bronco Fright Train“ outet sich als verspielt dynamische Progressive Hard Rock-Session, Bei „Dancing“ verschmelzen exotische Latinobeats, flotte Salsa Rhythmen, Latino-Jahh und Rock n' Roll zu fließend griffiger Einheit. „The Feeling I Know“ hat etwas von gefühlvoller sich zur Free Style Rock-Nummer wandelnden Ballade zwischen beschwingtem teils feurigem Rockflair und nachdenklicher Momente.
Selbst wenn es organisch geplant jedoch erst später umgesetzt wurde, bemerkt Steve Vai hierzu: „Nur unbewusst. Es ist organisch entstanden, aber ich muss sagen: Irgendwo im Hintergrund wussten wir einfach, dass es passieren würde ... Ich hatte mein ganzes Leben lang eine Vorahnung.“ Der Kosmische Aspekt, dass es irgendwann eines Tages dazu kommen würde, bewahrheitete sich. Die Abstimmung beider Arbeitsweisen verläuft fesselnd traumhaft harmonisch. Wie fruchtbar diese Zusammenarbeit geworden ist, verdeutlicht “Zoot Suit Riot” eine im dunklen Bluessektor schwebenden Bluesnummer, indessen “Old Sins Have Long Shadows” sich in massiver Ladung Tiefenpsychedelischer Melancholievorhängen ergießend, streut zwischendurch Farbtupfer von Zuversicht in vergorenes Wasser dunkel sentimentaler Gefühlseruptionen. “I Wanna Play My Guitar” entwickelt sich zum rebellisch-aufmüpfig harten Blues Rock n' Roller dessen räudiges Timbre packt, ehe das Finale im gigantischen exotisch beschwingte Latino Strukturen mit Laut-Leise Dynamik, phasenweise Chaotisch vertrackt stimmungsvoll experimentierende Progparts und Augenblicke sanftmütig zarter Sinnlichkeit ebenso rasant heftige Gitarren-Abfahrten, direkt in andere Dimensionen fliegend epische Verträumtheit verknüpft im Dreiteiler Opus “The Sea of Emotions” I – III gipfelt . Damit steht ein phantastischer Abschluß der zahlreiche Fans hochkarätig virtueller Gitarrenmusik leuchtenden Auges Freudestrahlend auf Wolke sieben Schweben lässt zu Buche. Das Album, da machen wir uns mal nichts vor, ist schon ziemlich speziell. Griffbrettfetischisten mit Gitarrenheldenfaible werden das Ding lieben. Alle anderen sollten wirklich zuvor den Hörtest absolvieren und gegebenenfalls dann entscheiden.
35 Jahre waren beide Gitarrenvirtuosen in ihrem völlig eigenen Kosmos aktiv und nun das. Braucht die Welt ein solches Album? Die Antwort lautet: - Ja! Es bereichert, weckt sowohl Erinnerungen, etwas Nostalgie und erweitert darüber hinaus kräftig den Horizont.
Fazit: Vielschichtig erfrischend prickelnd virtuos kreativer Instrumental-Rock der neben Abwechslung verbunden mit Überraschungen ungewöhnliche Facetten zeigt, die es zu entdecken lohnt. Hochkarätig finessenreiches Gitarrenhelden-Elixier! 9/10

