WOLVES IN THE THRONE ROOM - Estuary

10 wolvesinthethroneroom
VÖ: 23.10.2026
(Century Mdia Records)

Style: Atmospheric Black Metal

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WOLVES IN THE THRONE ROOM


Die US Atmospheric Black Metaller wuchten hier schon ihr achtes Album auf den Markt und gleich mit „Estuary“ kommt da schon ein Hammer. Mit fettem Riffing, stampfenden Drums und herrlich aggressivem Gekeife verbreiten die Amis schon eine extreme Atmosphäre. Auf einmal bricht eine höllische Raserei aus, die immer wieder mit Ufta Up Tempo unterbrochen wird, um dann wieder volle Kanne drauf zu dreschen, doch die Riffs bleiben dabei recht majestätisch. Leicht erhaben und mit fast orientalischem Touch legt „Knights Of Tiamat“ los, geht dann aber sofort in Geknüppel über, auf das wieder dieses getragene Mid Tempo folgt. Dann wird es aus Geballer ganz sanft, es tauchen auch mal Death Metaö artige Growls auf und so schaffen es die Amis, diesen Track voller Abwechslung zu präsentieren. Samples leiten „Foretold In Reflections“ ein und das Stück ist dabei verdammt düster gehalten. Es hat zwar tragende Elemente, kriecht aber sehr zäh aus der Anlage, um mit dem Solo etwas flotter zu werden, um sofort danach in Avadgarde Elemente zu sacken. Es folgen donnernde Drums und wie auf Schwingen getragenes Spiel, wonach „The Orca Riffs“ los ballern wie besessen, aber die Synthys weiterhin diesen erhabenen Charakter versprühen. Zu der ganzen Aggression und Raserei lassen WOLVES IN THE THRONE ROOM aber die Melodien ni zu kurz kommen und das macht den Unterschied. Nach seinem majestätischem Part kommen bei „Ghost Amon The Obelisks“ viel Double Bass im Mid Tempo auf, der Black Metal Drive ist sehr ausgeprägt und aus zähen Passagen bricht ohne Gnade eine Raserei der extremen Art aus. Dagegen rast „Wretched Spirits, Land of the Light“ sofort los, das dreckige Lachen Keifen von Sänger / Gitarrist Nathan Weaver kommt derb rüber und wenn trotz dem Geballer die Melodien aus dem Hintergrund wabern, bin ich wirklich begeistert. Natürlich darf im Mittelpart und gegen Ende die Atmosphäre nicht fehlen und das Album mit seinen knapp 50 Minuten Laufzeit kann ich jedem nur empfehlen und das sind 8,9 von 10 Punkten.

 

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