SERVANT - Lux Ex Inferis

10 servant
VÖ: 02.10.2026
(AOP Records)

Style: Black Metal

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SERVANT


Die Niedersachsen sind richtig fleißig, seit ihrer Gründung 2021 liegt hier nun schon das vierte Album vor und mit dem instrumentalen „In Noctem“ lassen sie es stimmungsvoll angehen. Danach kommt mit Tabula Rasa“, wo Groza zu Gast ist, eine richtig geile Black Metal Nummer aus den Boxen geschossen. Nach recht sanftem Beginn ballert es hier unaufhörlich, jedoch bleiben die Melodien aus den Backings herrlich wabernd und auch an vertrackten Mid Tempo Passagen wird hier nicht gespart. Die Vocals sind stark und aggressiv, das Riffing passend frostig und die wabernden ruhigen Parts sind perfekt eingestreut. Auch bei „Glorification“ ist das Zusammenspiel aus extremer Raserei und den Melodien superb, die Breaks sitzen und hier lassen die Herren ihre feine Technik aufblitzen, wozu auch noch ratternde Double Bass einen gewissen Kick geben. Bei der Raserei gefallen mir die Riff Läufe wahnsinnig gut und zu Beginn von „Thanatos Embrace Of The Night“ trifft der Begriff Melodic Black Metal den Nagel auf den Kopf. Das Stück ist eher eine verspielte Mid Tempo Nummer, die mächtig Power besitzt, doch gegen Ende des Tracks wird dann noch mal Vollgas gegeben. Mit Nornir als Gast wird bei „De Profundis“ so was von geballert, dass sich alle Balken biegen und hier wirkt durch den Gast der Gesang noch eine Spur aggressiver, der Song hat aber noch genügend erhabene Momente. Ein Mix aus Raserei und Atmosphäre stellt „Lux Fulget“ dar, das richtig gute und tragende Elemente auffährt und sogar kurz akustisch wird. Bei dem stampfenden „Of Stones Sleep And Death“ kommen dank den Keys im Mid Tempo wabernde Parts auf, die immer wieder von Ballerei aufgewertet werden und auch hier kommen durch die akustischen Passagen fast verträumt Abschnitte hinzu. „The Accuser“ ist lange ein Mid Tempo Stampfer, der den Nacken in Anspruch nimmt und nur hier und da etwas drauf kloppt. Harmonisch und mit rollender Double Bass legt „Hypnos I See You“ fulminant los und es gibt nur einen kurzen Baller Part, doch was das Stück an episch melodischem Black Metal bietet, ist einfach nur geil.
Ja, bei dieser Platte stimmt alles, der Sound ist total fett uns so räumen SERVANT auch locker 8,6 von 10 Punkten ab.