BESVÄRJELSEN - Till Glömskan Ad Oblivionem

VÖ: Bereits erschienen
(Magnetic Eye Records)
Style: Stoner-Doom
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BESVÄRJELSEN
Bei BESVÄRJELSEN (schwedisch: Verschwörung) handelt es sich um eine Schwedische seit 2014 bestehende Hard n' Heavy Rockband mit basisgebenden Stoner-Doomeinflüssen, die darüber hinaus ebenso dunkel melodischem Einfluss in ihre Kompositionen fließen lässt. Das dritte Album 'Til Glomskam Ad Oblivionem“ dieser talentierten Combo angeführt von Sängerin Lea Amling Amalzam hätte ich in meinem Reviewplaner fast übersehen. 'Till Glömskan Ad Oblivionem' bedeutet soviel wie „Das Vergessen“. Bezugnehmend auf den Titel stellt dieses Album einen Apell an gesunden Umgang mit der Natur die es wo immer sich Menschen aufhalten zu achten und ehren gilt dar. Werte, die für uns die Erde bevölkernden Menschen nicht in Vergessenheit geraten sollten. Obgleich der Albumtitel schwedisch ist, entschieden sich BESVÄRJELSEN für englische Lyrics.
Nachdenklich im schleppenden Tempo schwerblütig oft ähnlich gestrickten Dunkel-Melancholie-Nummern vom Typ „The Greatest Sin“ „Battles“, „Pulse“ oder dem zentnerschwer drückenden Doomer „Mountains“ stehen „Didn't Come To Party“ stehen gothic-darkwave ausgefüllte Ohrwürmer wie „Accelerating Hearts“, „Didn't Come To Party“ oder „Black Wave“ mit männlich-weiblich wechselnden Gesangsspuren gegenüber, die schon mit dem dem ersten Groove zündenden unweigerlich auf Anhieb ins Blut gehend Stimmung wecken. Dafür sorgt neben hellem Klartongesang von Stimmbandästhetin Lea Amling Amalzam eine betont lässige Gitarrensektion und ein sicheres Gespür für stufenweise das Song-Niveau hebende Spannungsbögen. „Counting Flies“ drückt von Schwere durchsetzt verliert sich leider im Durchschnitt, Interlude verpufft nichtssagend, dafür blüht „Drifters On a Quiet Stream“ als Zentraler Track zwischen Epik, Melancholie, Heavyness und Fuzzgitarren schwebend auf. Drückend heavy vertaktete Stoner-Doomschwermut steht im Wechsel zu sanfter Zerbrechlichkeit. Von sanftem Piano begleitet setzt „Oblivion“ zum Ende noch einen ganz besonderen Schlußpunkt.
Fazit: Außergewöhnlicher Psychedelic Stoner-Doom nachdenklich kritischer Sorte, öfter die Basis verlassend über den Tellerrand blickend. Interessantes Album.7,7/10

