BARREN - Verderf

09 barren
VÖ: 25.09.2026
(Selfmadegod Recrods)

Style: Death Metal / Grindcore / Crust / Punk

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BARREN


Vier Jahre nach ihrem Debüt veranstalten die Belgier wieder ein brutales Massaker, das sofort in „Depraved“ seinen Lauf nimmt, das ist extrem derber Death Metal mit abgefahren, heftigen Grindcore Ausbrüchen, die hämmern wie die Sau. Das wird bei „Algol“ noch heftiger, denn das Stück ist ein pures Grind Geschoss mit einem sägenden Solo als Dreingabe und der „Earthcrusher“ hämmert die in rasender Manier den Kalk aus dem Schädel, um dann extrem zu kriechen. Nach seinem Intro Part stampfen die „Blades“ erst mal zäh im Death Metal Bereich rum und das kommt auch immer wieder auf, doch dazwischen gibt es ordentlich Haue mit der Grindkeule und „Swallow“ braucht noch nicht mal eine Minute Laufzeit, um alles in Schutt und Asche zu legen. Aus klassischem Death Metal Drive entwickelt sich mit dem Solo ein explosives Death / Grind Gemisch, das volle Kanne detoniert. Erst knarzt der Bass ein wenig bei „Adversarial“, dann wird dreckig und rotzend gerockt, um dann aus allen Grind Rohren zu feuern und bei den „Tyrants“ kommt zu dem Geknüppel auch noch eine Spur Crust und Death Metal hinzu. Das nächsten 53 Sekunden Massaker schimpft sich „Prostation“, wofür bei „Scourge“ immerhin knapp eineinhalb Minuten benötigt wird und auch ein paar Death Metal Schübe dabei sind. „Apes“ packt genau so den Knüppel aus dem Sack, doch im Mittelpart kriechen die Belgier eine Weile vor sich hin und das Ende tut den Ohren nicht wirklich gut. „Leech“ hat was von (Brutal) Death, Grindcore und einer Prise Crust in sich, um danach in „Vacuity“ so was von zu trümmern, das alles geplättet ist und mit den walzenden Parts noch völlig geglättet wird. Am Ende steht mit „Filth“ noch mal eine Grind Granate an und wenn man so ein explosives Album hört, dann kann man auch 8 von 10 Punkten geben.