VINGULMORK - Barmhjertighetens Fallitt

VÖ: 11.09.2026
(Crime Records)
Style: Blackened Thrash Metal
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VINGULMORK
Vor 11 Jahren kam das letzte Album der norwegischen Blackened Thrasher auf den Markt und bei Opener „Ørkesløs“ wird erst mal im klassischen Black Metal drauf los gehämmert und auch die Vocals sind keifend ohne Ende. Erst wenn das Tempo runter geschraubt wird, kommt etwas Thrash durch und bei den Vocals tauchen auch Death Metal Elemente auf. Dafür beginnt Skam“ langsam und schon fast hypnotisierend, bevor brutale Raserei das Heft in die Hand nimmt. Dem folgt groovender und vertracker Mid Tempo Black Thrash, um dazwischen auch mal voll aufs Gas zu treten. „Sitring“ beginnt getragen, die Vocals beiben keifend, doch das Up Tempo tendiert hier weit Richtung Thrash und so kann es für mich gerne weiter gehen. „Avmakt“ stellt einen diabolischen Zwischenspieler dar, der in „Krigserklæring“ übergeht, wo wir klirrendes Riffing mit Thrash Hooks zu hören bekommen. Hier gesellen sich wieder gute, getragene Passagen hinzu, die dem Song einen geilen Kick geben und das Knüppeln kommt auch nicht zu kurz. „Fallitt“ ist wieder ein Zwischenspieler, dem „Alarm“ folgt, das fast durchgehend geballert wird. „Svart Time“ beginnt eher sanft, hat klasssische Metal Hooks und geht dann in galoppierenden Thrash mit Black Metal Keifen über, was stark rüber kommt und es artet auch in Geknüppel aus, bevor der Groove ausgepackt wird. „Nådestøt“ ist ein kurzer Düstersong, „Mannen og kråka“ ist dann keine schnelle, aber hymnisch angehauchte Nummer, die ihre Wirkung nie verfehlt und im Ohr hängen bleibt und auch „Trolldom“ beginnt mit sanften Klängen, bevor klirrendes Stampfen aufkommt, das sich in Double Bass Donnern hoch pusht. Am Ende ist auch „Brann“ eine eher erhabene Nummer mit coolem Drive und melodischen Linien.
Das Album weiß zu gefallen und kommt auch spannend rüber, so dass es von meiner Seite 7,3 von 10 Punkten gibt.

