VOID SINKER - Pitch Black Sun

VÖ: 04.09.2026
(Eigenproduktion)
Style: Sludge/Drone/Doom
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VOID SINKER
Puuuh! Dass ist was heftig düster direkt unter Haut und Knochen gehendes... Hinter VOID SINKER steckt Guglielmo Allegro, der jegliches Instrumentarium selbst einspielte nach sieben Studioalben mit 'Pitch Black Sun' eine weitere EP aus der Taufe hebt, deren Tracks jeder für sich Teil der knapp auf 23:42 Minuten gestreckten Funeral-Doom-Düsterorgie darstellt. „Pitch“ führt zu verlassenen Häfen, wo sich außer Dunkelheit nichts regt, „Black“ setzt das auf ein bestimmtes Tonlagenmuster punktgenau fixiert Gespenstische einem alles fressenden Mahlstrom gleichende Horrorszenarien beißender Zerstörung fort, damit „Sun“ der lichtlos morbiden Orgie noch den letzten Anstrich beissender Schwärze mit auf den Weg ins Nirgendwo gibt. Schade, dass es kaum Überraschungsmomente gibt, was für solche Alben vielleicht kaum erforderlich ist, es geht allein um Stimmung erzeugen, - das klappt durchaus.Etwa so wie diese EP fühlt sich das langsame stetig unaufhaltsame Herabsinken bzw. Abtauchen in die Schwärze des riesigen Ozeans oder unendlichen Weltalls an.
Gegen dieses ultra fiese postapokalyptische Gebräu verblassen selbst gestandene Kapellen im Extrem Schwermut Genre vom Kaliber 40 WATT SUN/WARNING zu Protagonisten gemässigter Sorte, am EndlosDüsterhorizont wo die pechschwarze Sonne scheint und alles in ihre schwarzen Strahlen taucht, existiert kein Licht.
Alle drei Stücke zusammen ergeben den Albumkontext. Gute Laune Metaller, sollten um diesen Deproklumpen besser einen ganz weiten Bogen machen.
Fazit: Kataklysmisch Düsterer Sludge-Drone-Doom-Schmerzmetal, der weder Kompromisse noch Fröhlichkeit kennend am Horizont Kohlrabenschwarzer Dunkelheit in eisiger Kälte verharrend Kreise zieht... - Uuuuaaaarrrrgggh!!!! 7/10

