F.A.M. - Pleasure Of Torture

08 fam
VÖ: 07.08.2026
(Selfmadegod Records)

Style: Brutal Death Metal / Grindcore

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F.A.M.


Album Nummer vier der polnischen Death Grinder steht in den Startlöchern und gleich der Opener „Dimembered Identity“ lässt uns gleich hören, wo Bartels den Most holt. Das ist nach dem Intro Part eine wahre Orgie Brutal Death Metal mit permanent knatternder Snare, durchgehend fett sägender Klampfe und tief derben Growls. Auch in „Agony Becomes Divine“ hämmert die Snare in einem Affenzahn, so dass der Grindcore nicht weit weg ist, aber auch und den Mid Tmepo Parts rödeln die Polen wie die Sau und lassen dort die Double Bass donnern, bevor die brutale Death Attacke seine Fortsetzung findet. In hohem Speed knallt mir „Living Behind Mx Eyes“ voll in die Fresse und wenn dann die Blastbeats einsetzen, wird der Schädel komplett abgeschraubt. Bei „Perverse Devotion“ sind die Jungs ab und an mal auch Break lastig, doch die Knüppelei behält dabei klar die Oberhand und feuert wie wahnsinnig und die Hau Drauf Blast Attacke kriegt bei „Rituals Of Obsession“ ihre würdige Fortsetzung, auch wenn die extrem drückenden Mid Tempo Parts auch mal aufkommen. Cool finde ich, dass bei „Pain Protocol“ auch mal ein paar groovende Elemente mit an Bord sind und das ganze Stück auch mal Crust Einschübe erkennen lässt, aber ohne das Gebolze wegzulassen. In „Dead Eyes...Still Watching“ ist lange das schleppende Mid Tempo an der Macht, doch immer wieder kommt halsbrecherischer Highspeed auf, der keine Gnade kennt. Mächtig Vollgas gibt es in „Delight Of Agony“ reichlich, aber wenn die Polen ihr Faible für Breaks von der Leine lassen, ist das auch hervorragend in Szene gesetzt und „Predator Aqareness“ ist ein Track, der kaum über Mid Temüp hinaus kommt, sondern massiv drückt. „I Am The Monster“ ist eine monstermäßig ballernde Nummer, da wird brutal as fuck aus allen Rohren gefeuert und da gibt es kein Pardon. Am Ende fahren die Polen dann mit „Ofiara“ noch ein rotzig und brutal knatterndes Necrophil Cover auf und dann kann sich Staub endlich wieder legen.
Brutal Death und Grindcore ist das auf jeden Fall, aber so gut gespielt, dass sich so manche Band eine Scheibe abschneiden könnte und so sind das von mir auch 8,4 von 10 Punkten.