FOGOS - Of Wyrm And Men

VÖ: bereits erschienen
(Satanath Records)
Sstyle: Black Metal
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FOGOS
Im Beipackzettel steht geschrieben, dass die Spanier Black Metal für Fans von Marduk, Dark Funeral oder auch Gorgoroth zelebrieren und da lass ich mich auch gerne überraschen, ob das auf ihrem nun zweiten Album auch der Fall sein wird.
Ja, da kann man fast zustimmen, denn der Opener „Wyrm“ rast stellenweise so extrem drauf los und die Vocals sind so derb, wie einst von Gorgorth Shouter Gaahl, die Riffs herrlich klirrend und auch mit dem Tempo wird hier geschickt variiert. Mit „Cirlcefall“ wird genau der Black Metal der 90'er in Hochgeschwindigkeit raus gehauen, dass man besser die Birne einzieht. Zudem klingt es im Up Tempo auch mal echt dämonisch und mit „Fogos“ kommen eine im Überschall knüppelnde Nummer, die erst gegen Ende des Stücks den Fuß vom Gas nimmt. „Balar“ nimmt kurz mal Anlauf, feuert dann auch aus allen Rohren, um hier und da mal etwas in langsameren, druckvollen Black Metal zu wechseln, wo sie auch wieder diabolisch wirken, nur um dann wieder scharf zu schießen. Auch in „Faun“ gibt es eine Knüppel Orgie vor dem Gehörnten, doch auf einmal wird die Nummer wie auch teuflischen Schwingen getragen und so kommt auch anständig Bombast auf, um danach den „Messiah“ mit viel Double Bass starten zu lassen. Dann kommt wieder dieses geile, skandinavische old school Black Metal Getrümmer, dass aber auch mal dem druckvollen und mit Double Bass versehenen Part weichen muss, bevor die Hölle wieder ausbricht. In „Naga“ klingen die Spanier wirklich, wie anfangs erwähnt, ihren nordischen Kollegen und legen hier in blastender Manier alles in Schutt und Asche. „Nezha“ ist nicht minder aggressiv, bricht aber nur gelegentlich in Raserei aus, sondern legt sich eher auf pressendes Mid Tempo fest. Dafür ist das aufkommende Geknüppel um so heftiger und so tragend, wie „Babel“ auch beginnt, so opulent endet die Nummer auch, doch dazwischen bleibt mal wieder kein Stein auf dem anderen.
Das ist doch mal wieder richtig guter Black Metal, der fett klingt, aber den old school Spirit in die Gegenwart trägt und so gibt das auch 7,8 von 10 Punkten.

