MELTIFICATION - Meltification

05 meltification
VÖ: bereits erschienen
(Extremely Rotten Productions)

Style: Death Metal Grindcore

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MELTIFICATION

Das Dänen Duo legt hier ihr Debüt vor und wenn dann 18 Songs in 33 Minuten kommen, dürfte die Ausrichtung klar sein, was der Opener „Turmoil“ auch unter Beweis stellt. Hier kommt knallharter Grindcore, der fetzt wie die Sau und mit coolen Death Metal Mid Tempo Parts verfeinert wurde. In „Midian“ geht es erst mit rasantem Death Metal los, doch dann brechen die Jungs in zerstörerischen Grindcore aus, der nicht mehr zu stoppen ist und bei „Assembly Line Of Horror“ holen die Amis erst mal fett walzende Double Bass raus. Aus dem Nichts geht dann feinstes Geballer ab, meine Fresse sind die hier auf Highspeed. Die nächste Grindcore Salve steht mit „Nuclear Death Threat“ in den Startlöchern und befindet sich auf dem Pfad der Verwüstung, doch auf einmal lassen die Jungs einen Groove von der Leine, bei dem man einfach mitgehen muss. Bei „Leech“ gibt es 70 Sekunden Vollgas, um sich im „River Of Torment“ mehr dem technischen und schleppenden Death Metal zu widmen. Aus einer kriechenden Masse heraus wird „Raw Hate Inferno“ zu enem Grind Massaker und „Hellscape“ kickt einfach nur kernig in den Arsch. „A.I.magiddon“ ist Aggression pur in 51 Sekunden und „Hellscape Part 2“ dann ein ganz sanfter Zwischenspieler mit guter Atmosphäre. Dann gibt es wieder auf die Glocke, „Memento Gory“ ist ballernder Grindcore mit haufenweise Breaks an Bord und auch der „Wargod“ lässt in knüppelnder Manie ralle Wände wackeln. Mit „Doomsday Horder Caravan“ gelingt den Amis ein astreiner Death und Grind Mix, während sich „Fragments“ schleppend und am Doom orientiert. „Mass Hypnosis“ ballert frei von der Leber weg und auch „Lycanthrophic Brutality“ hält sich mit dem Gebolze kaum zurück. Derbes Stampfen eröffnet „Calculated Demise“, das dann rein von den Drums ballert, aber auch total mit Breaks durchzogen ist, um am Ende mit dem „Final Ritual“ noch mal einen dreckigen Grindcore Batzen raus zu hauen.
Für mich ein überzeugendes Debüt, dass sich gleich mal 8 von 10 Punkten abholt.