MALADIE - The Dance Of Tragedies

VÖ: 29.05.2026
(Apostasy Records)
Style: Progressive Avantgarde Black Metal
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MALADIE
Ein neuer Ausbruch der MALADIE Krankheit soll mich hier befallen und im ersten Song „Vortex Of Monotony“ bin ich recht überrascht, wie viel Melodie in dem Song steckt. Das Saxophon komt hier mehr aus dem Background und der klare Gesang muss dann aber doch ekligem Gekeife weichen, um dann mit spannungsgeladener Harmonie daher zu kommen. Am Ende kommt dann herrlich brutales Black Metal Gehämmer, das einem völlig zerstört. „Behind The Suns“ gibt sich ungemein verspielt, klingt fast melancholisch und hier kommt das Saxophon und auch sanfte Piano Klänge in den Vordergrund, was der Nummer noch etwas mehr Tiefe verleiht. Mit „Too Old To Die“ lassen MALADIE verdammt viele Genres einfließen, das reicht von jazzigen Anleihen über Hardcore bis hin zu hin zu klassischem Speed Metal mit Black Metal Gekeife. Klasssiche Metal Linien finden sich hier genau so wie symphonische Passagen und das Solo ist eine Pracht. Mit dem Frauengesang und den Melodien klingt der Beginn von „The Unknowable“ schon mal herrlich eerhaben, die Riffs und das Saxophon harmonieren sackstark, um dann über coole Ufta Parts ganz schön speedig zu werden. Und bums, aus dem nichts wird das hier sanft und majestätisch, erhaben und es kommt auch leichter Bombast auf. In rotziger Kick Ass Rock Manier legt das Titelstück los, wo das Saxophon auch wieder eine große Rolle spielt und dann wird der Track schon fast Gothic lastig und artet dann in vertracktem und bombastischen Black aus, wo auch gerne mal geballert wird. Dann erwacht goovy Blues und dann erstarkt auch der Back Metal in all seiner Aggression, nachdem das Piano mit dem Saxophon noch Melodien geboten haben. „Embrace Of Curse“ versprüht dann wieder sanfte Melodien, die butterweich klingen, dann kommt sogar elektronische Dance Music hinzu, um danach die harschen Black Metal Attack zu bekommen. Daraus ensteht ein fast orientalischer Touch und dann erscheinen wieder elektronische Beats mit Gekeife, das danach extrem rast, um dann mit abgefahrenen Klängen zu dem Saxophon noch mehr auf die Psyche zu drücken. Part I von „On Inacsessible Path“hat erst mal eine richtige Typo O Negative Schlagseite, um dann über hartes Riffing in den Black Metal Sektor zu tauchen. Gegen Ende braut sich aus diesen Stylen ein krasser Mix zusammen und in „On Inaccessible Path Part II“ fühl ich mich erst mal wie in einer verrauchten Spelunke, dann setzt Mid Tempo Metal ein, der vom Saxophon begleitet wird und trotz der Melodien in dem gielen Solo knüppelt es hier wie die Sau und kommt bombastischer Black Metal zum Vorschein, der am Ende dem majestätischen Spiel und der Harmonie Platz macht.
MALADIE haben hier mal wieder eine Bombe kreiert, die so viel in sich birgt, dass man von der Mucke einfach nicht loskommt wie immer und das macht auch hier wieder MEGA starke 10 von 10 Punkten.

