SERPENT ICON - Tombstone Stories
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VÖ: 06.03.2026
(Eigenproduktion)
Style: Melodic Death Metal
Homepage:
SERPENT ICON
2023 gegründet haben sich die Jungs vorgenommen, den guten, alten Göteborg Melo Death zu zelebrieren und das hört man im Opener „Circus Of Mankind“ sofort. Hier ist rasanter Death am Start, coole Melodiebögen und auch eine gesund stampfende Härte ist mit an Bord. „Ashes“ ist mal kurz vertrackt, dann geht die Post rasant ab, um dann wieder Brak lastig zu agieren. Mir persönlich gefallen die nach vorne preschenden Passagen um einiges besser und die krieg ich auch zur Genüge geboten. Sackstark ist vor allem im Titelstück die blanke Raserei, die mit coolen Melodiebögen untermauert wird, um hier und da auch mal einen druckvollen Mid Tempo Part einzuflechten. „Final Witness“ hingegen fährt eine melodische Mid Tempo Schiene, powert sich aber dank der Double Bass Attacken immer wieder mal ein paar Stufen nach oben und kann auch durch das gute Solo überzeugen. Mit „Sirens And Sinners“ gehen die Jungs gerne mal auf die Überholspur und holzen unbarmherzig drauf, bremsen aber immer wieder geschickt ab, um die Breaks wirken zu lassen.
Ja, die Mucke ist richtig gut und da kann man locker drauf aufbauen, mir ist leider nur der Sound etwas zu dumpf, aber trotzdem sind das schon mal sehr gute 7,8 von 10 Punkten.

