DÜNNSCHISM - Over The Topf

01 duennschism
VÖ: 31.01.2026
(Eigenproduktion)

Style: Goregrind / Grindcore / Death Metal

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DÜNNSCHISM

Voller Vorfreude hab ich die Scheibe der Goregrinder in den Schacht geschoben und der Opener „Dünnschiss Ist Krieg“ ist eine herrliche Knüppel Salve, die mich plättet und sofort bin ich voll bei der Sache. Der Titel ist natürlich auch eine Anspielung auf eine Black Metal Nummer uns so holen die Jungs auch sofort den Fun Faktor raus. Die „Dick Infection“ ist eine rotzig rockende Nummer mit feinem Grindcore Geballer und weiß zu hundert Prozent zu überzeugen, um dann beim Sample Part von „Frankensteins Monster Cock“ erst mal einen Brüller raus zu lassen. Musik gibt es auch und die geht senkrecht nach oben, Up Tempo paart sich mit wahnsinnig geiler Prügelei und herrlich abwechslungsreichen Vocals. Nicht nur, dass der „Rosettenbrenner“ ein pures Grindcore Gewitter ist, auch mit Gästen von Tribute To Darmstein dürfte klar sein, dass hier auch noch andere Einflüsse dabei sind, was hier super harmoniert. Wenn man „CrashGangBang“ etwas abändert, erkennt man einen Disco Song, der hier durch die Arschritze gezogen wird und als Grind und Metal Version tausend mal besser ankommt und nach knarzendem Bass wird „Schwarten Tag-Team“ auch ein abgefuckt geiles Grindcore Sahnestück. Der „Killerkot From Outer Space“ wütet so dermaßen, dass kein Stein auf dem anderen bleibt und das dürfte auch noch im All zu spüren sein. Extreme Raserei und ein paar Science Fiction Effekte passen hier wie Arsch auf Ohren!!! „Nur“ im Up Tempo drischt dir „Kot Und Keilerei“ permanent auf die Fresse und stampft roh und fett gegen Ende. Die „Dresche Auf'n Frosch“ ist purer Grindcore, doch was die Jungs hier an Samples einbauen, bringen mich total zum Lachen und so soll es sein, das ist brutal und funny zugleich. Auch bei den „Tokyo-Terror-Transen“ ist Grind vor dem Herrn, aber auch typische Sprachparts und passende Samples lassen mich bei dem Track verzückt sein. Voll in die Fresse wird bei „Dissschism“ geballert, hier geht es ohne Umwege voll auf die Zwölf, auch wenn der Mittelpart zäh stampft. Erst gibt es bei „Bonnie God“ den Segen, dann harts Up Tempo und eine dreckigen Groove, der in einem Grind Massker mündet. Cool, wie bei dem Prügelsong „The Mystical Fairytales Of Blue Frozen Dicks And Yellow Snowe“ wieder lustige Samples mit drin sind und man sich das Lachen kaum verkneifen kann und dann beim „Stuhltanz“ fast schon Rap Metal zum Grindcore auffährt. Nach Fliegeralarm kommt bei den „Wimbledon Ultras“ krasser Grind, Death und verspielte Mucke auf, wonach leider Schicht im Schacht ist.
DÜNNSCHISM hätte von mir aus noch eine Stunde so weiter machen können, die Mucke ist völlig geil und brutal, der Fun Faktor hoch und damit haben mich die Jungs so dermaßen in ihrem Bann, dass 9,5 von 10 Punkten raus springen.