OBSCURITY - Ascheregen

01 obscurity
VÖ: 29.01.2026
(Trollzorn Records)

Style: Melodic Black / Pagan / Viking Metal

Homepage:
OBSCURITY

Die Herren sind fleißig gewesen, hier ist jetzt schon das 10. Album der Band und mit dem Opener „Initium Dekandentiae“ können sie mich mit dem Mix aus hymnischen Passagen, Raserei und fettem Riffing sowie dem variablen Gesang gleich mal wieder abholen. Bass und derbe Vocals eröffnen die „Flammentaufe“ bei der es dann volles Rohr nach vorne geht, um gegen Ende auch noch einen cool schleppenden, fast schon klassischen Metal Part einzuflechten und auch den erhabenen Faktor zu haben. Der „Schwur“ geht mehr in die Pagan Richtung, hat majestätische Parts in sich, ist auch mal ganz sanft, prügelt an manchen Stellen aber auch erbarmungslos drauf. Das Augenmerk beim „Blutgebet“ liegt auf jeden Fall bei dem majestätischem Riffing, das tragend und erhaben wirkt, dazu kommt klassischer Metal mit tonnenweise Breaks an Bord und das wirkt richtig gut. Mit gutem Mid Temp0o Drive und hymnischer Ausstrahlung kommt die „Dreifaltigkeit“ rüber, während das Titelstück ein fetter Stampfer ist, der immer wieder starke Melodien aus dem Ärmel schüttelt. So heavy, wie sich die „Ketzerjagd“ aufbaut, habe ich mit Ballerei gerechnet, doch es bleibt im Mid / Up Tempo Pagan Metal hängen, gute Nummer, aber ich hätte da mehr Aggressiob erwartet. Auch die „Läuterung“ bleibt konstant im Mid Tempo, groovt richtig fett und erinnert mich bei den Riffs sogar an frühe Running Wild. Bei der „Bekehrung“ wird anfangs auch mal etwas mehr aus Gas gedrückt, doch auch dieser Track pendelt sich im griffigen Viking Metal ein. Der „Runenwinter“ pumpt geradlinig nach vorne, baut aber im Hintergrund eine starke Atmosphäre mit auf und dann ist „Rúnar Víg“ eine harte, aber auch eingängige Nummer mit tragendem Charakter. Vertrackt, aber heldenhaft wirkend, so kommt „Dystopie und Schwanengesang“ bei mir an. Hier und da ist der Song total vertrackt, aber die Melodien bleiben im Sinn.
OBSCURITY haben hier wieder ein gutes Album, das aber leider nicht immer so bei mir zündet, wie es bei früheren Alben der Fall war, aber 7,8 von 10 Punkten sind das allemal.

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