STABBING - Eon Of Obscenity

VÖ: 30.01.2026
(Century Media Records)
Style: Brutal Death Metal
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STABBING
Vier Jahre warten sind vorbei, die Brutal Deather aus den Staaten legen hier nach und dabei ist der Opener „Rotting Eternal“ bis auf ein paar kleine Ausnahmen noch relativ nah am Slam Death, was sich bei „Inhuman Torture Chamber“ schon etwas ändert, den hier sind die Jungs technisch, schalten auch mal einen Gang hoch und die Drums wirken schon einen Deut aggressiver. Bei „Masticate The Subdued“ geht dann die Post erst mal richtig ab und es gibt ein wanhsinnig heftiges Geballer, bevor die Amis in vertrakten Death übergehen. Danach gibt es feines und technisches Geptrügel bei „Eon Of Obscenity“ zu hören und bei „Reborn To Kill Once More“ wird geschickt mit dem Tempo gespielt, das geht von brutalem Hämmern bis runter an den Slam Death und verfehlt seine Wirkung nicht. „Ruminations“ ist schleppend und instrumental, um dann mit „Nauseating Composition“ auch mal ein paar Knüppelparts zu dem harten Mid Tempo aufkommen zu lassen. Bei „Their ;elted Remains“ lässt dann dem Brutal Death Metal freien Lauf und da knallt es an allen Ecken und Enden, ist aber auch technisch absolut sauber gezockt. Trotz keiner zwei Minuten Laufzeit lässt „Sonoluminescent Hemoglobinopathy“ der Aggression nicht den freien Lauf, sondern hält isch „nur“ im harten Mid Tempo auf und das ist auch bei „Symphony Of Absurdity“ so, nur das hier zwischendrin dann auch mal Vollgas gegeben wird. Mit Brutalität haben STABBING dann bis zum Ende gewartet, denn „Sinking into Catatonic Reality“ kloppt oftmals fett und knallhart drauf, lässt sich gegen Ende aber auch mal wieder in schleppende Ebenen sinken.
Hier haben die Amis eine gute Scheibe, keine Frage, doch für mich hätte es gerne eine große Portion Raserei mehr sein dürfen, aber es sind allemal noch 7,9 von 10 Punkten.

