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01 defaced
VÖ: 30.01.2026
(Massare Records)

Style: Death Metal

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DEFACED

Sage und Schreibe 11 Jahre hat man von den Schweitzer Death Metal Truppe nix mehr gehört und nun sind sie auf einmal wieder da. Und wie, mit „The The Antagonist“ kriegen wir gleich mal fettes Geballer vor den Latz gedroschen, das sich gewaschen hat. Dazu gesellt sich auch noch eine Portion Groove und Melancholie, so dass es hier ein explosives Gemisch ergibt. Dies geht mit einem Sample nahtlos in „Perception“ über und da überwiegt die Melancholie, welche immer wieder von feinem Gtrümmer umtermauert wird und aus dem Background auch noch Atmosphäre aufwabert. Als technisches Geballer kann man „AsMy Will Prevails“ locker bezeichnen, ein wahrhaft leckerer Technik Track, dem mit „The Initiation“ ein stampfender Up Tempo Kracher folgt, der geradlinig fetzt und gegen Ende noch geile Melodiebögen inne hat. Erhaben und stampfend präsentiert sich „Forever Mine“, das hier und da auch mal brutal ballert. „Anthem Of Vermin“ baut sich langsam und solide auf, knüppelt dann, was das Zeug her gibt, um dann wieder technisch zu stampfen. Hier ist in Sachen Tempo ein ständiges Auf und Ab und auch Melancholie blitzt mal kurz durch. Mit „Sonate“ gibt es eine ruhigen und instrumentalen Zwischenspieler, dem mit dem Titelstück ein richtig hymnischer Songs folgt, der zwischendrin auch mal heftig ballert. Dann wird mit „Culling The Herd“ eine wahre Trümmer Orgie logetreten, die sich dann zu einem Stampfer der fetten Art hinwendet. Als Finale kriegen wir mit „Bertrayer“ einen Track, der in rasender Art und den keifenden Vocals nah am Black Metal ist, im Mid Tempo dann zum Death Metal zählt.
Wenn man es so sagen darf, haben DEFACED hier ein starkes „Comeback“ Album hingelegt, das sich sehen und hören lassen kann und 8 von 10 Punkten bekommt.