DEATHRAISER - Forged In Hatred


VÖ: 22.01.2026
(Xtreem Music)

Style: Oldschool Thrash Metal

Homepage:
DEATHRAISER

Seit 2009 bestehend DEATHRAISER schon, zu mehr als einem Studioalbum hat es bei den Jungs vom Zuckerhut bisher nicht gelangt, dieser Tage kommt das zweite Studiolangeisen frisch auf den Markt und es beinhaltet nichts anderes als eine Brise unbändigen Oldschool-Thrash, der sich an Vorbildern wie DARK ANGEL, EXODUS, VIOLENCE und SLAYER orientiert, ein Stückweit sind auch die berühmteren Landsleute SEPULTURA im Beneath The Remains/Arise-Modus präsent ebenso machen sich Einflüsse von Teutonenthrashvorbilder wie SODOM/KREATOR öfters bemerkbar. Der heftige zwischen garstigem Bellen, heißerem Gekeif, lautem Gebrüll und aggressivem Shouting liegende Gesang von Thiago hat obgleich manche Vorbilderfärbung durchscheint, etwas von einer Art völlig eigener Stilnote. Die Mischung in dem Fall die Kombination aus allem passt bei DEATHRAISER. Weitere Pluspunkte sind variable Gitarrenarbeit, eine kompakt aufspielende Rhythmussektion deren taktsicheres Drumming und flexiblen Bassläufe das Mitgehen jeder Geschwindigkeit ermöglicht, sei sie noch so langsam oder schnell.

Wie jede sozialkritische Thrashband klagen DEATHRAISER gesellschaftlich zu bekämpfende Missstände von Hungersnot, Gewalt, Korruption, Armut, Krankheit und Tod im Heimatland an, lassen viel angestauten Frust brutal thrashend heraus. Bands wie DEATHRAISER sind wichtige Botschafter, deren Nachrichten Einblick in Tatsachen geben, die der Welt entweder allzu oft verborgen bleiben oder wo traurigerweise allzu häufig weggesehen wird, anstatt zu helfen.

Was bei Thrashgranaten vom Kaliber „Severe Atrocity“, „Primitive Medicine“, „Corporation Paraiste oder „Toxic Legacy“ besonders hervorsticht, ist die sich in allen neun Nackenwirbelzersetzern verstärkt bemerkbar machende Balance zwischen ruppigem BrutalGeschredder, effektiv dosierten Rhythmustempo-Wechseln oder kraftvollen Midtempo-Parts. DEATHRAISER haben den Bogen raus, wissen wie's geht, obgleich sie fast anderthalb Dekaden auf diesen Zweitling warten ließen. Für Thrashlunatics hat es sich dafür in jeder Hinsicht gelohnt. Technisch ballert dieser durchschlagskräftige Vierertrupp qualitativ wie kaum eine zweite auf reinen Oldschool-Thrash geeichte Band aus dem Kontinent Südamerika.Somit bleibt ein herbes Oldschool-Thrash-Album zu konstatieren, dessen Inhalt seinen Vorbildern keineswegs im Geringsten auch nur ansatzweise nachsteht.

Fazit: Schredder-Anhängerschaft, die US/Euro-Thrashidole und Brasilianischen Thrash der Sorte SEPULTURA/POWER FROM HELL schätzt, sollte mit 'Forged In Hatred' in aller Regel oberamtlich bedient sein! - Thrash or be thrashed! 8/10

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