DEATH DEALER - Reign Of Steel


VÖ: 23.01.2026
(Massacre Records)

Style: US (Power)Metal

Homepage:
DEATH DEALER

 

DEATH DEALER beehren die Heavy Metalfangemeinde frisch mit dem vierten Langdreher. Ähnlich wie beim Vorgänger „Conquered Lands“ herrscht auf dem vierten Studiorelease 'Reign of Steel'. An der Kraftvoll kompakten Produktion liegt's nun wirklich nicht, dass die Songs allzu selten zünden. Inhaltlich ist die Mischung auf 'Reign of Steel' irgendwo zwischen CAGE und JUDAS PRIEST zu verorten. Sean Peck liegt stimmlich ebenso dazwischen, Steve Bolognese drischt wie ein Berserker auf's Schlagzeug, was Becken und Felle hergeben, reizt gerne wenn's erforderlich wird seine Doublebassdrum bis zum obersten Anschlag aus. Ross The Boss und Stu Marshall holen wieder alles aus ihren Gitarren, feuern irrsinnige Riffkaskaden und Leadfeuerwerke ab. 'Reign of Steel' atmet den puren Stahl, das ist Metal durch und durch, allerdings leider auf qualitativ schwankendem Level. Starke und Schwache Songkompositionen stehen all zu oft nebeneinander.

Was auf dem Release öfter fehlt sind kontrollierte Grooves, denen zuviel Hang für heftig haltlos überdrehtes Geschredder gegenübersteht. Zu den besseren Songs der durchwachsenen Scheibe zählen die heroisch einsteigende danach schnell vorwärts peitschende zwischendurch das Tempo rausnehmende Auftakthymne „Assemble“, die ebenso flotten Power Metalfeger „Blast The Highway“ und „The Dragon of Allogorath“, daneben punkten der Midtempogrower „Riding On The Wings“ und das im gelungenen Farbkontrast dazu stehend auf den klassischen Hard Rock-Sektor schielende „Compelled“. Devil's Triangle“ knallt anfangs heftig, spätestens wenn bei gedrosselter Geschwindigkeit Theatralikfrequenz-Bereiche angesteuert werden, gerät Sean Peck gesanglich an seine Grenzen. Irgendwo jenseits von Gut und Böse zeigt sich die Powerballade „Raging Wild and Free“. Phasenweise furchtbar bis zum Anschlag überdreht geht’s bei „Bloodbath“ zu, indessen „The Sleeping Prophet“ zwischen Bombast und beschleunigter Tempofrequenz schwankt, gleiches gilt für den mit sich selbst kämpfenden Gesang, auch die über Sechsminütige Schlußoffensive „Reign of The Night“ wo der heroisch klingen wollende Gesang in Schieftonlagen gerät, sind nicht das gelbe vom Ei. Über beinahe an Fantasy-Sci-Fi-Filme oder Rollenspiele Marke 'Warhammer' denken lassende Coverartwork darf sich fürstlich gestritten werden.

Fazit: Nichts neues, - in kompakt bewährter Form, aber ebenso zwiespältig. 6,6/10

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