HOUNDS - Rise Of The Immortals


VÖ: 21.11.2025
(Iron Shield Records)

Style: US-Metal

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HOUNDS

Neues aus dem Hause IRON SHIELD-Records, hier darf man gespannt sein. Mit HOUNDS – Rise Of The Immortals schickt das Label den zweiten Longplayer des italienischen schwer von US-Metalacts Marke ARMORED SAINT,WARLORD, ICED EARTH und besonders prägend: - VIRGIN STEELE (!) das ist allen sieben Stücken jederzeit anzumerken. Der öfter von Backingvocals seiner Bandkollegen Enrico Cariola und Marco de Fabianis unterstützt kehlig akzentuierte Hauptgesang ihres Gitarristen Massimo Ventura klingt dem von David De Feis nicht unähnlich. Zeitweise geht mir das übertrieben verspielte Keyboardgeschwurbel an Stellen, wo statt des Tasteninstruments die Gitarre ihren Freiraum benötigt (!) schon mal gewaltig auf die Hupen. Der Drumsound könnte eine Spur wuchtiger sein. Von diesen zwei Kritikpunkten abgesehen liefern HOUNDS mit ihrem Zweitling jene Sorte traditionell ausgerichteten US-Metal zwischen ARMORED SAINT, ICED EARTH, WARLORD und VIRGIN STEELE, der sein anvisiertes Fanklientel in Ecstase versetzen wird. Spätestems mit „All Out Running“ geht es tiefer ins true metallische wofür allein die markanten Riffs und der heroischere Gesang sorgen, zwischendurch fährt man das Tempo runter, um den Spannungsgehalt zu erhöhen, spätestens wenn zum Ende nocheinmal kräftig am Temporad gedreht wird.

Insgesamt fesseln die Langriemen „A.O.R“, „Rise Of The Immortals“ und „Still Believe“ mehr als das kürzere zeitlich im Normalbereich liegende Songmaterial wie „Knightmare“ oder „Fatal Destroyer“. Das gern mal ausschweifend-heroisch, die Fähigkeiten der Band unterstreichende Zwischenspiel „Lohengrin“ zeigt ebenso spürbar markant wie auch opulent Einflüsse des deutschen Komponisten-Fürsten Richard Wagner bei der Stiefellalndcrew vorhanden sind, jedoch geht diese Adaption lediglich als solider Balancepart auf dem Tonträgerdokument durch.

Epic US-Metal/Power Metal-Fans denen diese Italieniercombo bisher ungekannt ist, können sich Einblick in dieses Album zu verschaffen, dafür gibt es folgende Anspieltipps: „Fight, Warrior“, „All Out Running“ (A.O.R.) und „Still Believe“.

Fazit: Fließender Power Metal von einer italienischen Band mit einigem Abstrich, deren Songmaterial kaum weniger spannend US-Originalen nacheifernd, röhrt. 7/10