KAVRILA - Heretics I


VÖ: 28.03.2025
(Supreme Chaos Records)

Style: Apokalyptischer Doom/Post/Punk/Extremmetal

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KAVRILA

KAVRILA melden sich mit einer weiteren EP für ihr treues Fanklientel zurück. Mit "Heretics I" erscheint nun der bislang erste Teil einer geplanten EP-Trilogie, ähnlich wie "Rituals I – III". Aufgenommen wurde mit simpler ganz weit back to the Roots-Technologie gehenden Arbeitsweise. Mittels 4-Spur Tonbandgerät der Marke Tascam, das Miltos auf dem Dachboden entdeckte, wurde das ungeheure Wagnis eingegangen, 4 Tracks analog und digital aufzunehmen, um sie auf EP zu bannen und zwar mittels schöpferischer Kreativpause weitab des gewohnten Produktionsprozesses, die sich lohnte. Das Ergebnis der ohne zuvorige Hören getätigten Aufnahmen klingt natürlich, roh und in jeder Hinsicht aggressiv. Die Erstauflage von 50 Kasetten dieser lediglich für Freunde bestimmten 17:32 Minuten EP fanden binnen einer Stunde ihre dankbare Abnehmerschaft.

Regeln, Konventionen? Nicht mit KAVRILA! Den Hamburg Doom/Post/Punk/ Hardcore/Vierer juckts nicht die Bohne, - am Arsch führt auch ein Weg vorbei! Hardcore/Anteile sind weniger rauszuhören. Fakt ist: KAVRILA klingen brutal, unnachgiebig kalt aggressiv zeitweise postapokalyptisch im schweren gebündelt auf den Punkt gespieltem Sludge-Doom-Format, was kompakt heavy nach vorn gehende Songs wie „Embers“, „Chains“. „Petrified“ und „Acend“ wo der pure nicht mehr aufzuhaltende Wahnsinn umgeben von unterkühlter Apakalypsensphäre sich wie ein schleichender Virus ausbreitet, gibt es keine Wiederkehr! Das Spektrum verstörend klirrender Finsternis reicht von verstörender Einleitungs-Introsequenz „Exitatio“ bis zum einschließlich brachialer Urgewalt alles vernichtenden Abschluß in Form des von den Aufnahmesessions des 2021 erschienenen als Bonustrack hinzugefügten „Anguish“.Beissende Härte trifft zerstörerische Wut die in giftigem Shouting von Brüllwürfel Alex Bujack gipfelt. Zeitweise erinnern KAVRILA an CELTIC FROST/ HELLHAMMER treffen Temparaturen beissender Kälte, deren finsterkalte Heavyness von beissender kaum von diesem Planeten kommender Intensität ummantelt durch Düster-Folk-Anteile Skandinavischer Extremacts tonnenschwer schleppend walzender auf einem irgendwo zwischen HYPOCRISY und SATYRICON gesäten Spannungsfeld! Für druckvollen Soundmix zeichnet Hauke Albrecht im Studio Altona (Hamburg) verantwortlich. Wenn die zu erwartenden zwei Folge-EP's  mindestens das gleiche oder ähnliches Niveau fahren, verspricht dieses laut Info angekündigte Triple im wahrsten Sinne des Wortes -kapital fett- zu werden! Lassen wir uns überraschen.

Fazit: Eine weitere Ladung frostklirrend-kohlrabenschwarzer Apokalypse-Doom aus dem Rachen des mit scharfen Beissern bestückten Höllenhundes Cerberus! 8/10

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