AVULSED - Phoenix Cryptobiosis

05 avulsed
VÖ: bereits erschienen
(Xtreem Music)

Style: Death Metal

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AVULSED

Seit ihrer Gründung 1991 sind die Spanier eigentlich nicht mehr aus der Death Metal Szene wegzudenken, mal sehen, ob sie mich auf ihrem Mittlerweile achten Studioalbum auch noch so flashen wie in alten Tagen.
Das instrumentale „Limbs Regeneration“ macht da schon einen stimmigen, wenn auch noch trägen Eindruck. Das soll aber mit „Lacerate to Dominate“ gleich verfliegen, denn nach einem kurzen Geplänkel gibt es Vollgas Death geradeaus auf der Überholspur, um dann auch ins atmosphärische und drückende Mid Tempo zu wechseln. Mit „Blood Monolith“ knüppeln die Spanier das volle Brett raus, lassen sich dann aber mehr und mehr im Tempo fallen, um dann um so extremer zu ballern. Im grundsoliden Up Tempo geht „Unrotted“ ohne nennenswerte Höhepunkte nach vorne, um dann bei „Guts Of The Gore Gods“ eine technische und groovende Nummer zu haben. Aus dem Mid Tempo heraus bricht „Phoenix Cryptobiosis“ auch mal gerne in Geballer aus und nach dem Drum Part fegt „Devotion for Putrefaction“ volle Kanone nach vorne, lässt sich nur im Solo mal etwas ausbremsen. Mit dem satten Riffing war fast klar, dass es bei „Neverborn Monstrosity“ erst mal volle Breitseite und rasende Death zu hören gibt, der nur hier und da bei den Soli Passagen mal zum Mid Tempo übergeht. „Dismembered“ bleibt nahezu durchgehend im Mid Tempo, fährt aber bei den Soli Parts auch etwas Melodie mit auf, um dann den „Bio-Cadaver“ mal schleppend, mal prügelnd verrotten zu lassen. Im finalen „Wandering Putrid Souls“ gibt es eine erneute Death Metal Nummer zwischen Mid und up Teempo und auch gelegentlichem Geballer, doch genau hier geh ich nicht mehr so ganz mit den Spaniern mit. Da fehlt mehr der letzte Kick an Leidenschaft, vieles klingt hier nach Death Metal Stangenware und trotz solidem Album kommen die Jungs mit dieser Platte nicht über 6,9 von 10 Punkten hinaus.