DESTRUCTOR - Blood, Bone, And Fire

11 destructor
VÖ: 24.11.2023
(Shadow Kindom Records)

Style: (US) Heavy / Power Metal

Homepage:
DESTRUCTOR

„Maximum Destruction“ war 1985 das Debüt der US Thrash Power Heavy Truppe, das einfach nur ein Hammer war und über all die Jahre war das Album immer wieder im Player bei mir, Dazwischen kamen mehr oder minder geile Scheiben heraus und nun endlich die fünfte Studioscheibe.
Das Titelstück fetzt da auch gleich mal unheimlich fett, drückend, heavy und vollgepackt mit US Power aus den Boxen, dass man sofort die Birne kreisen lassen will. Mit so einem Solo bin ich sofort Feuer und Flamme und der nach vorne preschende Drive ist unheimlich grandios. Auch in „Iron Clad“ poltern die Drums , das Riffing ist schnittig wie verrückt und auch hier wird jeder Headbanger auf seine Kosten kommen, das ist traditionell und wuchtig, lässt für Breaks viel Platz und der Mitgröhl Hymnenfaktor fehlt auch nicht. Bei „Storm upon the World“ kann man gar nicht anders, die Fäuste gen Himmel recken, das Stück abfeiern und puren Metal genießen, wie
er sein soll. Erneut fahren hier die Soli Parts umwerfende Geschütze auf und sägen wie der Teufel. Bei „Never Surrender“ zünden die Riffs ein wahres Feuerwerk, um dann flotten Power Metal der großartigen Art vom Stapel zu lassen. Hier gibt es flott einen auf die Zwölf, doch wenn der Gesang einsetzt, werden DESTRUCTOR wahnsinnig Break lastig und Detail verliebt, um im Refrain eine neue Mitgröhl Hymne zu haben. Ein klassischer Metal Hammer ist „Depths of Insanity“, hervorragende Double Bass, Soli Passagen und Power, Power, Power, meine Fresse ist das ein geiler Track. Schnell, instrumental und viele Soli, das hat „The Calling“ für uns aufgefahren und „Heroic Age“ fängt dann erst mal mit einem majestätischen Intro Part an. Danach regiert Heavy Metal in Reinkultur, der kernig und erdig stampft, ein unverfälschter Song der pure Energie versprüht und absolut zeitlos wirkt. „Hammering the Steel“, der Name sagt alles, hier wird metallisch drauf gekloppt, das Stück kann man im Refrain Mitgröhlen, wo es volle Breitseite Double Bass gibt. Auch mit „Dominate“ lassen DESTRUCTOR nix anbrennen, eine grundsolider Metal Abriss vor dem Herrn und auch leider schon der letzte Song des Albums.
Was die Amis hier abliefern, muss sich jeder Kuttenträger rein ziehen, das ist ohne Übertreibung klassischer US Heavy / Power Metal der besonderen Art und kriegt seine 9 von 10 Punkten.