IRONFLAME - Blood Red Victory


VÖ: 07.02.2020
(Divebomb Records)

Style: Heavy Metal

Homepage:
IRONFLAME

IRONFLAME dürften vor allem der Keep It True-Fraktion von ihrem phantastischen Opening-Gig auf dem KIT 2018 bekannt sein, als die versierte Ami-Crew als große Unbekannte bereits zu ganz früh vorgerückter Mittagszeit die Keep It True-Fans in pure Begeisterung versetzte, woraus sich folgende Konsequenz ergab: Sämtliche Tonträger waren binnen spätestens zwei Stunden nach der Show ausverkauft! Dementsprechend hegte ich hohe Erwartungen auf das dieser Tage neu erscheinende Album der Amis. Auf die beiden in den Jahren zuvor erschienene Alben 'Lightning Strikes The Crown' und 'Tales Of Splendor And Sorrow' lässt die von Andrew D' Cagna geführte Combo, dessen klares Organ seine Crew sicher auf Kurs bringt, nun den dritten Streich folgen. 

Geht der prächtige Opener „Gates Of Evermore“ deftig nach vorne, tun dies alle Nachfolgetracks fast ebenso. Krachende Riffsbreitseiten, herrlich gedoppelte Twinleads, knackig rhythmische Grooves, pumpende Bassläufe, taktischeres Drumming, fließende Songstrukturen, fesselnde Lyrics, Catchy Refrains auf hohem Hymnenfaktor weiss Songmaterial wie der flotte powerspeedige Brecher „Seekers of the Blade“, raffinierte Melodiebögen Groover wie „Honour Bound“, „Grace and Valor“, „Grave of Thunder“ sowie der zum Faustrecken regelrecht auffordernde, heftig Sucht auf epischen True Metal weckende Stampfrocker „Blood Red Cross“ gekonnt zu überzeugen. Die Amicombo IRONFLAME hat es schlichtweg drauf Heavy Metal mit griffigen Refrains, fließenden Songstrukturen und satten Grooves zu verbinden, und klingt dabei fast wesentlich europäischer als zahlreiche US-Kollegschaft.   

Vergleichbar mit den zwei starken Vorgängern fügt sich der lediglich minimal abfallende am Schluß etwas schwächelnde Drittling 'Blood Red Victory' als weiterer Entwicklungsschritt für IRONFLAME ins Gesamtbild, was erst recht keinen auf echten Traditionsmetal schwörenden Maniac davon abhalten sollte, sich diesen herrlichen Ohrenschmaus zu gönnen, wo es an zahlreichen Ecken vielfach verstärkt nach Hymnenfaktor duftet, womit nun auch so ziemlich alles gesagt wäre, zurück bleibt folgendes...

Schlussfazit: erfrischend dynamischer und besser kann man lupenreinen Heavy Metal auf Hymnen-Hochkaräterniveau nicht mehr spielen. - Ein kräftiges Hoch auf IRONFLAME! 8,5/10

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