Zur Zeit finden keine Konzerte statt. Sobald es auf den Brettern wieder rund geht, bekommt Ihr hier auch wieder die Informationen dazu.


MESHIAAK - Mask Of All Misery



VÖ: 15.11.2019
(Mascot Records)

Style: Proggressive-Thrash

Homepage:
MESHIAAK

Progressive-Thrash die nächste, diese Salve kommt vom fünften Kontinent Australien. MESHIAAK geben sich auf ihrem zweiten Album 'Mask Of All Misery“, das zehn zwischen Progressivem Strukturbau und modernern geartetem Thrash pendelnde Tracks beinhaltet, erdenklich Mühe durchaus komplexe Songstrukturen vor Spannungsvoller Emotionsvielfalt strotzen zu lassen. Ein Vorhaben, das zumindest zum Teil gelingt, während ein anderer Teil trotz wirklich handwerklich ordentlicher Fertigkeiten belanglos vor sich dahinplätschert, was auf übertriebene Effekt-Überlagerung klassischer Strukturen mit Zutaten aus dem Hard bzw. Metalcore-Bereich zurückzuführen ist. Am besten gefallen bei Stücken wie dem Titeltrack „Mask Of All Misery“ oder „Face of The Stone“ effektvoll raumgreifend systematisch aufgebaute Melodiebögen, während halbgarer sich oft nicht so recht zwischen Thrash und Metalcore entscheiden könnender Gesang die Geduld recht heftig strapaziert. Eingestreuter Klartongesanganteil sorgt für interessante Übergänge, komplexe zwischen oldschoolig und modern wechselnde Songstrukturen die sich bei aller technischen Versiertheit  im Sand verlieren, trüben den Hörgenuss beträchtlich. Vieles klingt zusammen gebastelt, was einen weiteren Minusfaktor darstellt. Alben dieser Art gibt es genug, und davon bessere.

Fazit: Nur bedingt Genretauglich. 6/10

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