DEAD KOSMONAUT - Rekviem


VÖ: 20.09.2019
(High Roller Records)

Style: Classic Hardrock

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DEAD KOSMONAUT

NECROCURSE/NIFELHEIM-Brüllwürfel Per „Hellbutcher“ Gustavsson im Regelfall für harrsche Töne aus dem Death und Black-Thrash-Sektor bekannt, zeigt auf dieser als EP veröffentlichten vier Track Visitenkarte abermals, dass er nicht nur Extremtonlagen beherrscht, sondern darüber hinaus elegant feinfühlig zu singen versteht. Alle anderen vier Musiker angeführt von UNLEASHED-Gitarrist Fredrik Folkare der neben Gitarre effektvoll mit dem Keyboard hantiert, bilden mit 'Hellbutcher' vereint ein hervorragendes Team. Obwohl diese Ep zwar vereinzelt mit dem Heavy Metal liebäugelt, sind DEAD KOSMONAUT viel mehr im klassischen Hard Rock zu Hause. Zielt der Opener „Frozen in Time“ deftig groove rockend in Richtung DIO, DEEP PURPLE, IRON MAIDEN, RAINBOW, SCORPIONS und WHITE SNAKE, schlägt „House of Lead“ in eine ähnliche Kerbe, geht allerdings wesentlich ruhiger zu Werke. Dafür outet sich „Skyhooks and Sound-Mirrors“ als recht verspieltes Instrumental- Groovekaskadenbonbon, ehe der vorzüglich auf majestätische Epik setzende stilistisch im Sound-Ozean von DEEP PURPLE, HAWKWIND, PINK FLOYD, RAINWOW und QUEEN schwimmende Zehnminuten Titeltrack 'Rekviem' für würdevollen Ausklang sorgt.

Passable 23 Minuten kämpfen sich DEAD KOSMONAUT durch ihr breit gefächertes Universum klassischen Rocks und Heavy Metals. Anhänger bereits erwähnter 70er- Helden werden überrascht sein, wie quicklebendig sich die Toten Kosmonauten entgegengesetzt ihres Namens präsentieren.

Fazit: Vielseitig essentieller Classic-Hardrock mit vereinzeltem Hauch Heavy Metal für unbelehrbare Nostalgiker. 8/10

 

 

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