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BOB KATSIONIS - Prognosis & Synopsis

02 Bob Katsionis

VÖ 17.02.18
(Symmetric Records)

Genre:
Instrumental, New Age Progressive-Power Metal

Homepage:
BOB KATSIONIS

Einige werden BOB KATSIONIS von seinen aktuellen Engagements bei FIREWIND oder OUTLOUD bzw. von seinen früheren Arbeitgebern wie SERIOUS BLACK, REVOLUTION RENAISSANCE oder NIGHFALL her kennen, wo er als Keyboarder und Gitarrist tätig ist oder war. Definitiv wenigere hiervon wissen, dass er bereits vier Soloalben herausgebracht hat (“Turn Of My Century” 2002, “Imaginary Force” 2004, “Noemon” 2008 und „Rest In Keys" 2012), wobei ich selbst nur letzteres kenne. Der sympathische Grieche gibt als Info zu seinem 5. Album an, dass der Albumname mehr als nur Programm ist, denn musikalisch fasst er sein Schaffen auf dem vorliegenden Longplayer noch einmal zusammen (Synopsis) und gibt einen Ausblick auf das, was er zukünftig komponieren möchte (Prognosis). Die 10 Stücke wurden im August 2017 von Katsionis selbst in einem Zeitraum von nur 15 Tagen geschrieben und aufgenommen, wobei er alle Instrumente bis auf das Schlagzeug selbst eingespielt hat. Und ganz ehrlich, das Resultat kann sich hören und in Form eines cineastisch animierten Videos zu „Dark Matter“ auch sehen lassen. Hierzu erklärte Bobbele, wie er bei seinen deutschen Fans gerne genannt wird, dass es sich bei diesem Song um die besten vier Minuten an Musik dreht, die er seit 1988 geschrieben hat. Filmmusik für einen Actionstreifen würde ich sagen. Powermelodisch, leicht progressiv angehaucht und ähnlich ausgelegt klingen der Opener „Prognosis“ und „Tomorrow Starts Today“. Viel Wert auf einprägsame Melodiefolgen legt Katsionis schon, was auch „Asymmetric Parallels“ aufzeigt. Da stehen mal Gitarren und mal die Keyboards im Vordergrund, aber niemals übertrieben oder mit selbstherrlichem Gefiedel. „Aegean Sunset” geht ebenfalls schnell ins Ohr und erinnert mich an INLEGEND. In ähnliche Fußstapfen wie „Dark Matters“, aber jetzt zur musikalischen Unterlegung von Dokumentarfilmen eignen sich z. B. sogar „The Messenger“ und „Amnesia“. Einflüsse von VANGELIS oder JEAN MICHEL JARRE werden hier offenbart.

„Prognosis & Synopsis“ - komplett ohne Gesang, keine übertriebenen selbstdarstellenden Künste wie bei manch anderen Virtuosen feststellbar, einfach nur ein melodiöses, ideenreiches und Genre übergreifendes Instrumentalalbum – zu beziehen in verschiedenen Formaten über die o. g. Homepage.

Punkte: 8/10

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