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HEXX - Quest For Sanity & Waterly Graves



VÖ: 23.02.18
(Vic Records)

Style: Power/Thrash Metal

Homepage:
HEXX

„No Escape“ und „Under The Spell“ gelten vorausgesetzt man kennt diese zwei von schönen Fantasycoverartworks gezierten Juwelen als Klassiker des traditionellen 80er-US-Powermetals. Zum Ende der ausklingenden 80er-Dekade wendeten sich HEXX allerdings deutlich dem Thrash-Sektor zu, dessen raubeinige Härte sie dem nur noch ganz selten aufblitzenden Powermetal vorzogen. Die Bezeichnung Power-Thrash sorgt in Bezug auf HEXX für eine Menge Irritationen. HEXX hatten sich damit noch vor Erscheinen des 1991er-Albumreleases 'Quest For Sanity' schon zum lupen reinen Thrashact verwandelt. Die im Zeitraum 1988 – 1990 entstandenen 'Quest for Sanity' und 'Waterly Graves'-EP's zeigen durchweg Übergang in das Thrash-Genre, womit sich der Stilwechsel bereits radikal vollzog. Als logische Konsequenz folgte mit dem 1991er-Werk 'In Quest for Sanity' ein lupenreines Thrash-Album, dem 2017 das überraschend gut einschlagende „Wrath of the Reaper“ folgte. Soviel zur Geschichte, nun die Musik:
Inhaltlich entpuppte sich die 'Quest for Sanity-5-TrackEP („Racial Slaughter“, „Sardonicus“, „Fields of Death“ & „Mirror of The Past“) als deutlich von KREATOR, ATROPHY und SLAYER beeinflusst, deren harrsches Shouting verbunden mit arttypischem Mid80er-Thrash mir bei KREATOR und ATROPHY weitaus besser zu Gefallen wusste. „Twice as Bright“ bestach durch fett an METALLICA's Klassiker 'Ride the Lightning' und 'Slayers Reign in Blood'-Ära erinnernden Einschlag, kombiniert mit oft zwischen KREATOR und SLAYER pendelndem sich nie so recht zwischen einem Stil entscheiden wollendem Gekreisch. Die drei Tracks der Waterly Graves-EP tobten sich vergleichweise deutlicher auf US-Thrashfeld zwischen ATROPHY und SLAYER aus.

Fazit: Für Die Hard-HEXX-Fans und überzeugte Thrash-Lunatics empfiehlt sich die lohnenswerte Neuauflage auf der beide EP's zusammengefasst sind, selbstverständlich, zumal auch der Sound gut abgemischt wurde, obwohl HEXX für die dominanten Bay Area und Euro Thrash-Topabriss-Kommandos in den End80ern keine ernsthafte Konkurrenz waren. Für Metaller, denen das ruppige überwiegend auf Thrash gepolte Image der Band missfiel und gar nicht  auf Thrash geeichtes Metallervolk ist diese Wiederveröffentlichung vollkommen obsolet. 6,75/10

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