ABIGOR - Höllenzwang

01 abigor

VÖ: bereits erschienen
(Avantgarde Music)

Style: Black Metal

Homepage:
ABIGOR


Das österreichische Black Metal Kommando von ABIGOR legt hier sein zehntes Studioalbum hin und es kommt sofort mit den ersten, vertrackten Takten von „All Hail Darkness and Evil“ super bei mir an. Die Herren verstehen es perfekt, mit Breaks zu hantieren, Raserei freien Lauf zu lassen und die erbarmungslos aggressiven Vocals sind genau so ein Hammer, wie der orchestral angehauchte Background. Meine Fresse macht das Flüstern zu Beginn von „Sword of Silence“ schon Stimmung, wonach das Stück sehr vertrackt bleibt, die Vocals in ihrer Art variieren und somit wie ein Zwiegespräch wirken. Danach startet „Black Death Sathanas (Our Lord's Arrival)“ mit starken Samples, das Stück bleibt lange im drückenden Bereich, um dann auch dem Kern ins Mid Tempo auszubrechen und dabei düster, atmosphärisch und diabolisch zu wirken. Eine richtig teuflische Nummer ist auf jeden Fall „The Cold Breath of Satan“, denn da weiß man nie, was kommen wird, da wird dämonisch gestampft, dort wird höllisch gerast und dazwischen sind immer wieder herrlich abgedrehte und fulminante Breaks vorhanden, die einem die Sinne verdrehen. Auch in „None Before Him“ kommen erst mal bewusst schräge Riffs, die mit dem vertrackten Spiel total auf die Psyche drücken und mit den harschen Vocals noch verstärkt werden. Dazu kommt auch der Düster Part total ergreifend rüber und es geht mit „Olden Days“ in den teils depressiven, teils tragenden Black Metal über. „Hymn to the Flaming Void“ geht mit rasenden Parts Hand in Hand, doch ABIGOR sind in ihrer Art einfach immer wieder für Überraschungen gut und so kann man auch hier immer wieder verdammt geile Breaks finden und genießen. Das folgende „Christ's Descent Into Hell“ kann man mit atmosphärisch und hart bezeichnen, ABIGOR setzen auch hier die Messlatte für interessanten und fesselnden Black Metal verdammt hoch, während das finale „Ancient Fog of Evil“ zum einen verdammt sphärisch, zum anderen satanisch ohne Ende klingt.
ABIGOR sind in ihrer Art einzigartig, packend und musikalisch absolut topp, so dass hier auch verdiente 9,7 von 10 Punkten vergeben werden.

 

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