GOATPENIS - Anesthetic Vapor

10 goatpenis

VÖ: bereits erschienen
(Nuclear War Now! Productions)

Style: Black / Death Metal

Homepage:
GOATPENIS

Seit 1992 rumpeln die Brasilianer schon im Underground herum und präsentieren hier ihr sechstes Album, bei dem nach dem Intro „Tambours géants“ der Death / Black Express sofort auf Hochtouren läuft. Riff lastig und mit donnernden Drums startet der Titeltrack noch etwas verhalten, doch das soll nur die Vorbereitung auf das Massaker sein, denn nach kurzer Zeit wird hier forsch geprügelt, dass sich die Balken biegen und die wüsten Growls von Sänger / Basser Sabboth sind herrlich gnadenlos. In „Humanatomy Grinder Chatter Studie“ könnte man auch leichte Thrash Anleihen vermuten, die immer mit dem Death Metal verschmelzen. Das Stück trümmert ebenfalls wie verrückt, ist aber in Sachen Breaks sehr abwechslungsreich gestaltet. Extrem derb wir es mit dem knüppelnden „Machiavelli Reputation – Chapter“, das überhaupt nicht aufhören will zu blasten und dabei sind die Riffs auch immer wieder eisig und im Black Metal Sektor angesiedelt. In „Excrementory Genocide“ wird das Tempo erneut gut verschleppt und es läst auch mal Vergleiche zu frühen Sodom zu, während „Carnivorous Ability“ neben seinen rasenden Ausbrüchen sehr verspielt klingt, jedoch mit der Härte niemals geizt. Dafür holzt „Krieg und Frieden“ bis auf den schleppenden Mittelpart fast durchgehend alles um und auch „Front Toward Enemy“ ist eine blasphemische Abrissbirne ohne Gnade. So wie in „Hallucinatory Sirens“ teils drauf gedroschen wird, kommen die Herren sogar nah an den War Metal ran und auch das rohe Getacker in „Oppressive Ferric Noise“ ist extremst, jedoch sind hier ein paar bewusst schräge Parts mit drin, die auf die Psyche drücken. Nach den Kriegssamples zu Beginn von „Pleasant Atrocities March“ dachte ich, dass hier eine rasende Nummer folgt, doch weit gefehlt, das Stück orientierts sich am Mid Tempo lasitge, atmosphärischen Black Metal und beendet das Album.
GOATPENIS sind richtig gut und extrem, leider schwankt der Sound hier und da mal, was minimale Abzüge in der B-Note macht, es reicht aber locker noch für sehr gute 7,8 von 10 Punkten.

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