AUTOKRATOR - The Obedience To Authority

VÖ: 20.04.2016
(Godz Ov War Productions)
Style: Doom / Death Metal
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AUTOKRATOR
Letztes Jahr das Debüt und jetzt schon der Nachfolger, da nenn ich mal Arbeitsmoral. Die Franzosen sind mit der neuen Scheibe drauf und dran, eine derbe und drückende Scheibe zu präsentieren, die voll unglaublicher Härte steckt und die Songs nur nach Chaptern benannt ist. „Chapter I“ hat gleich an den Vocals höllisches Growlen, die Musik schön roh produziert und dadurch gewinnt das Stück gerade in den schnellen Passagen massive Underground Power und ist auch leicht chaotisch angehaucht. Mit den Samples wird zu „Chapter II“ übergeleitet, wo es meist sehr schwerfällig von statten geht, um die unheilvolle Atmosphäre zu unterstreichen. Es steigert sich nur ein wenig hoch ins Mid Tempo und mit dem instrumentalen „Chapter III“ ist dann das Grauen, das Mystische förmlich zu spüren. „Chapter IV“ lässt dann aber wieder die Sau raus und kloppt in unbarmherziger Art, nur ganz kurz wird es zwischenzeitlich mal geheimnisvoll, aber gegen Ende leitet auch wieder eine wabernde Ambientwolke zu „Chapter V“. Bei diesem herrscht rohe Aggression und durch die bösartigen Vocals kommt das ab und zu ganz nah an den War Metal dran. Bei dem reinen Sample „Chapter VI“ könnte man meinen, der Fürst der Dunkelheit hält eine Konversation, um dann in stampfender Art bei „Chapter VII“ die Armee der Finsternis auflaufen zu lassen. Dieser Song marschiert im drückenden Tempo, kriecht teils nah am Doom, wirkt einfach nur böse und geht gegen Ende zum Angriff über, wo es rast und knüppelt wie verrückt. Der finale „Chapter VIII“ ist dann rein Ambient, was aber zu dem Konzept der Scheibe passt, nach diesen, teils aggressiv auf uns niederprasselnden Attacken ist das düstere Ende der Scheibe wie eine Warnung, dass sie wiederkommen.
Von mir aus können AUTOKRATOR auch in Zukunft so weitermachen, der Sound wirkt zwar an manchen Stellen zu dumpf, macht aber nicht wirklich viel aus, so dass hier locker mal 8,3 von 10 Punkten abfallen.

