CIRITH GORGOR - Visions Of Exalted Lucifer

VÖ: 12.02.2016
(Hammerheart Records)
Style: Black Metal
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CIRITH GORGOR
„Der Untergang“ kam vor fünf Jahren und so lange musste die Fangemeinde auf ein neues Prügelwerk der niederländischen Black Metaller warten, die nun wieder kompromisslos am Start sind. Gleich zu Beginn geht „Salvator“ ohne Schnörkel in die Vollen, kein Intro, kein Geplänkel, nein, hier geht volle Rotz die Post ab und es knüppelt wie verrückt. Die Klampfen sind so herrlich frostig der Gesang wunderbar wüst. Der Beginn von „A Vision of Exalted Lucifer“ ist zwar noch ein wenig vertrackt und verspielt, doch es dauert nicht lange, bis auch hier ein heilloses Gekloppe aus den Boxen fegt. Dann wird es ganz anders, „Of Black Dimensions...“ ist ein teuflisches Gerede mit weiblicher Begleitung, bei dem die Musik sich fast schon erwärmend und einfühlsam gibt, der mit „...and Demonic Wisdom“ dann der vernichtende und alles niederknüppelnde Sturm folgt. Ab und an gehen die Holländer auch mal kurz in atmosphärische Ebenen, aber das hält nur kurz, denn auch wenn „Wille zur Macht“ nicht immer pur geknüppelt ist, sondern auch mal im Mid Tempo ankommt, spürt man den puren Druck der Nummer. „Rite of Purification - Vanished from This World“ eröffnet mit einem heroischen Beginn und wenn der Härtegrad zunimmt, geht es höchstes ins gehobene Mid Tempo. Aber auch hier ist es so, dass die Intensität spürbar ist und wenn dann im finalen „Into the Nameless Void“ wiederum aus allen Rohren gefeuert wird, sind CIRITH GORGOR in ihrem Element und holen zu einem weiteren Vernichtungsschlag aus, können aber auch mit ihren beschwörend bedrohlichen Parts eine düstere Atmosphäre versprühen.
Bei dieser Platte kann man hören, wie gut und abwechslungsreich Black Metal sein kann und daher stehen 8 von 10 Punkten nichts im Weg.

