CRIMSON SWAN - Unlit

VÖ: 13.03.2015
(Qualitiy Steel Records)
Style: Funeral Doom Metal
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CRIMSON SWAN
Atmosphärischen Doom-Death inklusive melancholisch düsterer Funeral-Doom-Schlagseite mit packender Songdramatik lautet das Rezept der deutschen Melancholic-Doomer CRIMSON SWAN. Ursprünglich „nur“ als Studioprojekt geplant, entwickelte sich mit der Zeit wesentlich mehr daraus. Wuchtig und Gefühlvoll zugleich ergreifende Gitarren, sphärisch verträumte per Keyboard erzeugte Klangsilhouetten, langgezogen tief unter die Haut gehende Deathgrowls und ein sicheres Gespür für traumhafte Melodien lautet das Erfolgsrezept der Hamburger Funeraldoomer CRIMSON SWAN, die sechs feinfühlig elegant schwarzgefärbte Kostproben getragen schleppender Düsterepik abliefern, denen eine angenehme Duftspur Kerzenscheinromantik anhaftet. Das lässt aufhorchen. In der Hoffnung, künftig mehr von dieser begnadeten Formation zu hören, steht ein verheißungsvoller Anfang zu Buche, der keinen Genrefan enttäuscht. Hörerschaften späterer AHAB, SWALLOW THE SUN, SATURNUS, OFFICIUM TRISTE, episch düsterromantischer WHILE HEAVEN WEBT, SHAPE OF DESPAIR, GRAVEYARD DIRT, MY DYING BRIDE und CREMATORY zu seeligen „Illusions“-Zeiten, sollten „Unlit“ einem dringend zu empfehlenden Hörgenuss unterziehen oder sich das Ding Bedarfes halber zulegen. So schön zauberhaft inmitten der Grauzone des unfassbaren Dämmerbereiches zwischen Licht und Dunkelheit pendelnd können Abgründe melancholischer Finsterfirmament-Rhetorik verwoben sein. 8/10.

