RANGER - Where Evil Dwellls

VÖ: 13.03.2015
(Spinefarm Records)
Style: Speed Metal
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RANGER
Dass die Speed und Thrash Metasl Szene eine wahre Retro Welle losgetreten hat, weiß nun jeder und auch die 2009 gegründeten RANGER aus Finnland sind in Sachen Mucke ganz klar im 80'er Speed Metal Style zuhause.
Der Opener „Defcon 1“ bleibt zu Beginn zwar ein wenig im Mid Tempo Drum Donnerhall hängen, doch wenn die Riffs anfangen zu sägen, geht das old school mäßig ab wie die Sau und Sänger / Basser Dimi Pontiac kann auch diese herrlich spitzen Screams, wie sie früher gang und gebe waren. Bei „Deadly Feast“ denkt man erst, die Jungs wollen lospoltern, doch der Song bleibt erst mal im stampfenden und drückenden Mid Tempo Bereich und nimmt erst nach und nach immer mehr Fahrt auf. Der „Phantom Soldier“ vereint Power Speed und Thrash Metal in sich, das sich nur im mittleren Speed aufhält und dadurch ein genialer Nackenbrecher ist, während in der „Dead Zone“ der Speed Metal mit seinem herrlich flotten Drive regiert. Mit ruhigen Klängen wird „Black Circle (S.Y.L.S.)“ eröffnet, entwickelt sich danach zu einer Kick Ass Metal Nummer, wo mir vor allem immer wieder die Screams von Dimi sehr gut gefallen. Das Titelstück ist recht ungewöhnlich für eine Speed Metal Band, zum einen ist es mit über zehn Minuten Spielzeit richtig lang und zum zweiten ist es auch mal über längere Strecken intrumental, so dass man auch die Feinheiten der Instrumente fein heraushören kann. Das finale „Storm of Power“ hat Feuer unterm Hintern, der Song ist der schnellste und kompromißloseste dieser Scheibe und ballert herrlich von Anfang bis zum Ende.
Meine Stimme haben die Finnen, so eine old school Salve finde ich geil und daher rück ich auch 8,1 von 10 Punkten raus.

