OVERTORTURE - A Trail Of Death

03 overtorture

VÖ: 06.03.2015
(Apostasy Records)

Style: Death Metal

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OVERTORTURE

Nach ihrem 2013'er Debüt legen die Schweden Deather von OVERTORTURE nach und ihre Muck ist mit dem donnernden Mid Tempo Opener „Embrace the End“ gleich ein Tritt in die Magengegend. Da donnern die Double Bass, da geht es mit sägenden Riffs vonstatten und auch die Growls sind mitreißend heavy. Auch in „Mirrorkin“ sind gerade die Drums ein bedrohliches Grollen, doch dann werden wir mit einem kurzen Baller Part niedergemacht und dann von den erneut walzenden Double Bass förmlich überrollt. So pendelt das Stück zwischen Gedonner und Geballer saustark hin und her, während „Deep Dark Darkness“ mit seinem ruhigen Part noch Sicherheit vorgaukelt. Diese wird mit einem heftigen Blast Part einfach weggeblasen und auch hier ist es die Abwechslung, die diesen extrem geilen und harten Track so umwerfend macht. „Razor Twilight“ bietet einen regelrechten Push, der Song beginnt im Slow Mo Bereich, steigert sich sekündlich bis hin zu ballernden up Tempo Parts und hat zudem auch noch melodische Ansätze, gerade im Solo, zu bieten. Das Titelstück klingt durch seine Samples am Anfang recht düster und danach brechen in Sachen Aggression und Power so ziemlich alle Dämme. Die Nummer klingt düster, bläst mitunter brutal im Up Tempo und hat verdammt starke Breaks inne. Das besondere an „The Night Sky“ ist, dass der Track anfänglich fast schon in den Melo Death Bereich übergeht, dann mit seinem Ideenreichtum und seinem Tempowechsel zu einem geilen Brett wird, das knallt bis zum Abwinken. Über weite Strecken rollt „Primitive Impulse“ wie der Bolt Thrower Panzer, doch dann wird zum Sturm geblasen und das ist bei diesem teils Highspeed Geballer auch wörtlich zu nehmen. Ein explosives Stampf Gemisch hat „Maggots in Her Heart“ in sich und auch hier schaffen es die Klampfen hier und da auch mal melodisch zu sein und auch „Slither Inside“ ist eine schwere und harte Masse mit geilen Ausbrüchen und Breaks. Am Ende walzt „To Rend the Flesh“ auch gnadenlos alles um, die ganze Platte hat einen mörderischen Druck dank der fetten Produktion und bei OVERTORTURE kann man von einem hervorragenden Brett reden, dass sich 8,9 von 10 Punkten einheimst.