JOHANSSON & SPECKMANN - Mask of the Treacherous

VÖ: 23.02.2015
(Vic Reocrds)
Style: Death Metal
Homepage:
JOHANSSON & SPECKMANN
Der Death Metal „Mr. Workaholic“ Rogga Johansson und das Death Metal Urgestein Paul Speckmann hatten sich 2013 schon mal für ein Album zusammen getan und was vor zwei Jahren gut war, ist es auch auf dem aktuellen Album. Mit Drummer Bryjar Helgetun ist ein sehr guter Mann an der Schießbude dabei und wenn Rogga und Paul zusammen Mucke machen, ist klar, was raus kommt. Old school Death Metal wie er sein muss, so wie es im Opener und Titelstück auch der Fall ist, da werden mal ein parr Mid Tempo Parts ordentlich gezockt, doch auch das volle Kanne geradeaus Geballer ist prächtig und vor allem kommt bei den beiden Herren tausend Prozent kein moderner Firlefanz mit rein, sondern classic old school Death Metal in Reinkultur. So trümmert „Inhuman Lust“ ein extrem schnelles Death Metal Brett, das man als Schwedamerika Death ansehen kann, denn der Schweden Sound und die Rohheit des US Death sind her stark vermischt. Eine mörderischen Groove hat „Through the Filth and Riddled Ages“ zu bieten, teils wird der Track sogar recht zähflüssig und erst in „The Wicked Marches On“ wird einen Gang hoch geschaltet, während ich bei dem Ufta up Tempo in „The Bringer of Pain“ mich immer wieder an Unleashed erinnert fühle. „I'll End Your Rotten Life“ ist dann wieder volles Rohr geballert und nicht nur hier ist die Stimme von Mr. Speckmann eigentlich einzigartig und unverkennbar. Mit einem sehr guten Solo eröffnet „I'll End Your Rotten Life“, bleibt dabei über seine komplette Spielzeit ein Pendel zwischen Mid und Up Tempo, „Enslaved in Filth“ siedelt sich im oberen Tempo an und bricht ab und an in Geballer aus, während das finale „A Grave for This World“ mit Double Bass von vorne bis hinten bollert.
Auf der einen Seite ist das klasse Kost für old school Maniacs, auf der anderen aber auch nicht wirklich viel neues, dennoch sind diese beiden Death Metal Helden so stark, dass 7,7 von 10 Punkten drin sind.

