DEPRIVE - Into Oblivion

VÖ: 25.01.2015
(Memento Mori)
Style: Death / Doom Metal
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DEPRIVE
Erun-Dagoth ist der Mann hinter DEPRIVE, der sich dem Doom/ Detah Metal gewidmet hat. Dieses Gemisch ist zwar in den meisten Fällen sehr interessant, doch bei DEPRIVE stehen die Vorzeichen allein schon beim Sound nicht so gut da. Das ist alles so was von dumpf, wie man im Opener „Catacombs of Betrayal“ auch sofort hört. Musikalisch ist da kaum was zu bemängeln, denn DPRIVE können mal rasend, während es dann auch gerne mal in die düsteren und drückenden Passagen wechselt. Gut auch „Nightsky Revelation“, das rast erst mal los wie die Sau und ballert ohne Gnade, um dann in den ganz zähen Bereich zu wechseln, wobei der Sound das Erkennen von Feinheiten so gut wie unmöglich macht. „Fall of Entropy“ baut sich hingegen aus dem melancholisch drückenden Bereich langsam immer mehr auf, um dann auf dem Höhepunkt mit donnernden Double Bass zu agieren, bevor das Tempo wieder mächtig abflacht. „Infamous Ossuary of Tribulation“ hingegen hat neben den depressiven Parts auch einen Hauch an Melodie in sich und ballert hier und da auch gerne mal flott nach vorne.
So kann man den insgesamt 10 Songs nicht viel vorwerfen, voller Abwechslung und Intensität sind sie, man hört gerne interessiert zu, aber der dumpfe Sound macht eine besserer Bewertung als 6,8 von 10 Punkten zunichte.

