GURD - Fake

VÖ: 19.01.2015
(Czar Of Bullets)
Style: Modern Thrash Metal
Homepage:
GURD
GURD bestehen jetzt auch schon seit 1994 und von der Band wurde man in Sachen Groove / Thrash Metal noch nie enttäuscht. So auch auf dem neuen Album nicht, wo der titeltrack als erstes gleich voll nach vorne treibt. In den Strophen wird hier modern klingender Thrash praktiziert, im Refrain klingt die Mucke voll nach Groove und heavy stampfend. Danach kommt mit „Hagridden“ ein hartes Stampf / Groove Gemisch, das sofort den Nacken beansprucht, wogegen der „White Death“ in flotter Art und Weise voll auf die Kacke haut, kompromisslos nach vorne treibt, aber auch diese Monster Groove Parts nicht außen vor lässt. Bei „Wiped from the Earth“ ist man geneigt, die Nummer eher dem Hardcore lastigen Bereich zuzuordnen und dies setzt sich bei „Go for It“ auch mal richtig fett fort. Vertrackt und im Groove Thrash Bereich siedelt sich dann „Last Hooray“ an und dieser Song hat sogar ein paar gute, melodische Riff Parts inne. Der „Hunter of Dreams“ gestaltet sich drückend und mit einem Schuss Melancholie, da wirken die tiefen Vocals verdammt gut. Doch dann wird mit „Near Miss“ wieder scharf geschossen und der Track ist eine nach vorne gehende Thrash Salve der starken Art. Was mir bei „Bong, Bong“ besonders gefällt, ist das Solo, aber ansonsten geht mir der Song mit seinem modernen Hardcore nicht so ganz rein, während „Neglected“ eine richtig coole Arschtritt Attitüde besitzt. Cool, wie bei „Liquid Vision“ der Bass auch mal in den Vordergrund darf und dort für ordentlich Wallung sorgt und der Thrasher „Strike 'Em Down“ kickt wie Sau. Stakre Klampfen, sehr gutes Solo, mächtig Druck, das hat das finale „Hateful“ in sich und die fast 55 Minuten Spielzeit sind somit verdammt Abwechslungsreich. Starke 7,7 von 10 Punkten sind also für dieses Werk locker drin.

