VENOM - From The Very Depths

01 venom

VÖ: 23.01.2015
(Spinefarm Records)

Style: Black Metal

Homepage:
VENOM

VENOM sind einfach Kult und Legende, seit ihrem Debüt „Welcome To Hell“ aus dem Jahre 1981 bin ich bekennender Fan von Cronos und seinen Jungs, die mit Rage an der Gitarre und Dantè an den Drums dem Original Line Up in nichts nachstehen.
So ist das Titelstück nach dem Intro „Eruptus“ eine klassische VENOM Nummer im harten Mid Tempo, nur der Sound ist fetter wie früher, aber die Art der Mucke und die Stimme von Cronos sind unter tausenden im Bruchteil einer Sekunde sofort zu erkennen. In rotziger Manier kommt „The Death of Rock'n'Roll“ mit einem geilen Drive aus den Boxen geflogen, das ist Black Metal mit einer verdammt starken Rock'n'Roll Prise. Der „Smoke“ drückt und ist wuchtig ohne Ende, ein Stück, das so richtig zäh und bedrohlich wirkt und beim Refrain einen Hauch „Manitou“ in den Raum wirft. Auch „Temptation“ ist eine fette Mid Tempo Nummer mit vielen stakren Breaks, wobei hier der Bass von Cronos und die Drums öfters mal für anständig Wirbel sorgen, doch auch das Solo ist reichlich feurig. Der „Long Haired Punks“ rotzt wieder so richtig herrlich dreckig aus der Anlage und ist VENOM wie man sie sich wünscht, geiler Bass Lauf und eine superbe Hau Drauf Nummer. Der old school wird bei „Stigmata Satanas“ einfach perfekt ins Jahr 2015 transportiert und zeigt, dass VENOM eben einfach Kult sind und auch „Crucified“ kann sich locker in die Riege der Mid Tempo Klassiker der Briten einordnen. Ein Track, der modern fett produziert ist, den alten Spirit aber im Detail hat. Ab Mitte des Songs „Evil Law“ geht es mit ordentlich Drive zu, doch der beginn gestaltet sich drückend und bedrohlich, während „Grinding Teeth“ einfach nur geil und etwas im Tempo gesteigert abgeht. Mit der sanft düsteren „Ouverture“ geht es über in „Mephistopheles“, eine weitere Nummer, bei der man sofort auf VENOM tippen würde und die auch zum Abbangen animiert. Herrlich, wie altbacken der Bass bei „Wings of Valkyrie“ mit im Vordergrund steht, das Stück lebt von seinen Breaks, Cronos' Gesang und erneut den Nacken sehr beansprucht. Bei dem finalen „Rise“ geht es an manchen Stellen herrlich flott zur Sache, doch meistens ist das erneut das klassische VENOM Mid Tempo mit seiner dreckigen und angeschwärzten Art.
Die knapp 52 Minuten Spielzeit sind VENOM, wie man sie kennt und liebt, daher sind da 9 von 10 Punkten das Resultat.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.