DIRE OMEN - Wresting The Revelation Of Futility


11 direomen

VÖ: 13.11.2014
(Dark Descent Records)

Style: Black / Death Metal

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DIRE OMEN

Rein musikalisch gesehen ist das neue Album der Kanadier eine richtige old scholl Wumme, das Intro „Here and Hereafter (Overture)“ zeigt sich auch schon von der trümmernden Art und trümmern ist auch der Hauptbestandteil von „Onward with Wounds of Disillusion“. Hier wird im oberen Tempobereich bestialisch gehämmert, doch das Problem bei der Sache ist, dass die Drums einfach zu platt klingen und von den Vocals nicht mehr als ein Röcheln aus dem Hintergrund zu hören ist, dafür steht der Bass in den schleppenden Parts viel zu sehr im Vordergrund. Mit „Ossuary“ prügeln sich die Herren schon nah an den War Metal ran, doch die Qualität von Truppensturm wird zu keiner Zeit erreicht. Auch in Mid Tempo Nummern wie „Hemotically Possessed“ ist der gesang eifach zu weit im Hintergrund, der Bass wummert teils schon nervig, so macht da keinen Spaß und auch bei den Hau drauf Tracks wie „Servus Sevorum Dei“ oder auch „Foretold Untethering from Existence“ ist Abwechslung weitestgehend ein Fremdwort. Gegen Ende der Scheibe nehmen auch die schleppenden Parts immer mehr zu, aber das hat teilweise was für sich. Im Endeffekt sind die Kanadier musikalisch o.K., in Sachen Sound hätte man viel mehr herausholen können, aber so bleiben 5 von 10 Punkten, mehr nicht.