SEPTYCAL GORGE - Scourge Of The Formless Breed


10 septicalgore

VÖ: 14.10.2014
(Eigenproduktion)

Style: Technical Brutal Death Metal

Homepage:
SEPTYCAL GORGE

Die Italiener von SEPTYCAL GORGE durfte ich schon in Ludwigshafen live bewundern und schon damals war mir deren Techical Brutal Death Metal richtig gut rein gegangen und so war ich gespannt, wie die Jungs auf ihrem neuen Album ballern werden.
Das machen sie mit Bravour, denn sofort mit „Living Torment of the Sleeping God“ geht hier gnadenlos die Post ab, hier wird gehämmert, was das Zeug hält und ihre technischen Fähigkeiten blitzen immer wieder eindrucksvoll auf. So kommt auch weiterhin feinstes Geballer in Form von „Urizen - The Burning Sun“, Sänger Mariano Somà growlt sich die Seele aus dem Leib und was die Herren Los und Diego Riccobene hier an den Klampfen veranstalten, ist einfach Hammer. Drummer Davide Billia kloppt auf dem Drum Kit wie ein Berserker, was „Slaughter Conceived“ in seiner brutalsten Art locker unter Beweis stellt und auch hier kommt neben dem Highspeed auch die Technik nie zu kurz. „No Spawn No Reign (Sons of Enoch Pt.1)“ hat die meiste Zeit auf Dauerfeuer gestellt, doch hier und da ist mal kurz das Tempo raus, um dann mit „Breed of the Rejected (Sons of Enoch Pt.2)“ nah an der Schallmauer zu sein. Den Speed nimmt „Anabasis/Paralysis“ zwar öfter mal raus, um mit rollender Double Bass weiter voll fett zu wirken und dann erneut ein höllisch flottes Spektakel zu zelebrieren, das sein Ende bei „Deeds of Eternity“ findet, denn da wird Mid Tempo und weit darunter geboten, das grenzt ab und an schon an zähflüssigen Doom, aber trotzdem hart und vor allem vom Sound her fett wie Sau. Doch es dauert nur bis zu „Coil of Nothingness“, wo dann es wieder knattert und batscht bis zum Abwinken und auch das finale „Awakening of the Seven Serpents“ kennt keinerlei Gnade.
Für Knüppel Freaks ist das ein wahres Highlight mir gefällt das Album so gut, dass ich gerne 8,7 von 10 Punkten gebe.

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