PHILM - Fire From the Evening Sun


09 philm

VÖ: 15.09.2014
(UDR Music)

Style: Rock / Thrash / Post Core

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PHILM

Von seinem ehemaligen Arbeitgeber sowie den zwei Sideprojekten GRIP INC. und FANTOMAS bekannt wandelt Ex-SLAYER-Fellverdrescher DAVE LOMBARDO ein weiteres Mal auf eigenen Pfaden. Im klassischen Dreierlineup Gitarre/Vocals (Gerry Nestler), Bass (Pancho Tomaselli) und Schlagzeug (Dave Lombardo) startend geht’s hart, rau, frisch und immens druckvoll zur Sache. Egal welcher Song auch immer, das gebotene Spektrum reicht von hart ballernden Grooves, über abgedrehte Soli, leisem Geflüster, klassischen Rock n' Rolljams, knallharten Thrashausflügen, räudig derbem Post-Hardcore („“Fire from the Evening Sun“), hellem Klargesang, heißkehlig wütendem Gebrüll („Lady of the Lake“) , bis hin zur Düstermelancholik in Verbindung zu dreckigem Oldshool Hardcore-Thrash-SUICIDAL TENDENCIES-Anstrich („Lions Pit“), avantgardistischen Parts sowie an passender Stelle leicht psychedelischer Färbung. Auf diesem Silberling wechseln mehr Stile im Kurzintervall als es bei MERCYFUL FATE Breaks gibt. Wie auch immer dieses hochgradig experimentiell zusammengebraute Gemisch bezeichnet werden mag, DAVE LOMBARDO und seine zwei Mitstreiter haben etwas beständig wechselhaftes, kaum zu beschreibendes geschaffen und nein: Im falschen Film befinden sich anspruchsvolle Hörerschaften definitiv nicht, sondern in einem reichlich Abstrakten. 8,75 von 10 Punkten für eine wahnsinnig abgedreht querche Choose, die Liebhabern anspruchsvoll facettenreichen Extrem-Rocks geradezu auf den Leib geschnitten ist. Ein vielschichtig bunt mit diversen Stilwechseln kokettierendes Album voller Überraschungen, auf dem sich mit jedem Durchlauf etwas neues entdecken lässt.