JOHN SINCLAIR - 189 - Tanz auf dem Scheiterhaufen

VÖ: 30.01.26
(Lübbe Audio)
Homepgae:
JOHN SINCLAIR
Klappenntext:
Lilith hatte es geschafft. Mit Hilfe meines Kreuzes war es ihr gelungen, das Hexentor zu öffnen. Plötzlich war Suko in der Vergangenheit verschollen. Während wir nach einem Weg suchten, ihn zu retten, wurde er auf seinem mörderischen Abenteuer zum Gejagten. Zeitgleich geriet Jane in Liliths Bann.
Sprecher:
Erzähler – Gregor Höppner
John Sinclair – Dietmar Wunder
Ansage – Ulrike Stürzbecher
Suko – Martin May
Jane Collins – Katy Karrenbauer
Lady Sarah Goldwyn – Karyn von Ostholt
Lilith - Suzan Demicran
Gordon – Ricardo Richter
Eve – Yara Blümel
Tina – Gabrielle Pietermann
Harry – Viktor Neumann
Abandur – Matthias Lühn
Genoveva – Beate Gerlach
sowie – Jakob Seel, Mascha Raykham, Nora Schulte, Daniella Erdmann, Natalja Joselewitsch, Melinda Rachfahl, Ilka Teichmüller, Devi-Ananda Dahm, Patrick Giese, Sebastian Borucki, Jonas Lauenstein, Rainer Fritzsche, Walter Gontermann.
Kritik:
Gewohnt folgt man mit Teil zwei allen bekannten Jason-Dark-Trademarks. Den guten, denn die Handlung zieht nun merklich an und wird schmissiger, als auch den gewohnt schlechten, den übers Knie gebrochenen, abgewürgten Schluss. Alles in allem bekommt man aber, was man erwartet. Kurzweilige Gruselaktion in feinstem Soundgewand. Die Sprecher agieren hervorragend und sind stimmlich wunderbar differenziert besetzt. Viele neue und frische Musikstücke erfreuen hier das Ohr. Ein Umstand, den ich als sehr positiv empfinde: aus jahrelanger Musik-Konserve deutlich hinauszutreten und Neues und Interessantes zu bieten. Die Produktion erfüllt alle gängigen High Class-Standards und lässt keinerlei Wünsche offen. Was also aus Dauersorgenkind Jane Collins wird, darf der Hörer jetzt im dramatischen Finale dieses Zweiteilers erfahren.
Fazit: Horror-Popcorn-Kino für die Ohren. John Sinclair ist und bleibt eine grundsolide wie eine der beständigsten Gruselserien auf dem deutschen Markt. Man bekommt exakt das, was man erwartet. Leider aber auch ich mehr. Aber seien wir ehrlich: Man erwartet auch keinen Faust, wenn John Sinclair auf dem Titelblatt steht. So bleiben am Ende 8 von 10 wohlverdiente Punkte für einen kurzweiligen Ausflug in die Welt der Hexen.

