Zur Zeit finden keine Konzerte statt. Sobald es auf den Brettern wieder rund geht, bekommt Ihr hier auch wieder die Informationen dazu.


MIDNIGHT TALES - 03 - Futterneid

VÖ: 06.03.20
(Contendo Media)

Homepage:
CONTENDO MEDIA

Klapptext:

Ein Atomkrieg hat weite Teile der Welt verheert. Einige Großstädtesind jetzt Zufluchtsorte für alle Menschen, die dem Sterben entkommen wollen. Es herrscht ständiger Hunger. Wer arbeiten kann, erhält Nahrungsrationen, die ausreichen, um ihn bei Kräften zu halten. Wer zu schwach ist, stirbt.Das schwerste Verbrechen in dieser Zeit ist nicht Mord...es ist der Diebstahl von Nahrungsmitteln.


Sprecher:

Max – Uve Teschner
Eve – Katja Liebing
Grant – Tobias Brecklinghaus
Dylan – Michael Pan
Mutter – Liane Rudolph
Dean – Bastian Sierich
Spade – Joachim Tennstedt
Host – Peter Flechtner
Credits – Alex Bolte

Kritik:

In "Futterneid" springen wir in eine ferne Zukunft. Der Klapptext fasst den Inhalt dabei sehr treffend und knackig in wenigen Sätzen stimmig zusammen. Dem gibt es an dieser Stelle in puncto Inhalten wenig hinzuzufügen. Die Story von Erik Albrodt hätte auch gerne in der TV Serie Black Mirror unterkommen können bzw besitzt eine minimale familiäre Nähe zu Oliver Dörings "Der Weg in die Hölle" Die Midnight Tales überraschen auch hier mit einer immensen thematischen Abwechslung. Zudem ist man nicht auf eine feste Zeitpriode festgelgt. Dies ermöglicht eine sehr variable Bandbreite an Spielorten und Jahreszahlen. Ein großes Plus dieser frischen Reihe. Die Story, die erwartungsgemäß recht makaber endet, atmet ein sehr düsteres, hoffnungsloses Flair. Der verzweifelte Überlebenskampf um Essensrationen in dieser erschreckend realen Dystopie ist außerdem sehr gut gespielt und audiovisuell umgesetzt. So setzt "Futterneid" auch gleich eine beachtliche, packende Duftmarke in dieser Reihe und mausert sich zum momentanen Highlight der Midnight Tales. Fazit: Ein Hörspiel bei dem einfach alles stimmt. Eine trostlose, erschreckend reale Dystopie, die sich vor phantastisch angehauchten TV Reihen nicht zu verstecken braucht. Tolle Sprecher, perfekter Musikeinsatz und eine schicke Vertonung der hoffnungslosen Welt von morgen haben mich zur Gänze Überzeugt. Visionär und Makaber. 9 von 10 Punkte

 

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